Untersuchung und Diagnose der Chronischen Nierenerkrankung (CNE) der Katze

Niereninsuffizienz Untersuchung einer Katze

Beim Verdacht auf eine chronische Nierenerkrankung erfolgt zunächst eine gründliche Anamnese und Allgemeinuntersuchung durch den Tierarzt. Im Anschluss ermöglichen verschiedene weitergehende Untersuchungen, eine CNE sicher zu erkennen oder – im besten Fall - auszuschließen. Ein komplettes Blutbild ist hierbei grundlegend: Da Abfallprodukte des normalen Stoffwechsels wie Kreatinin und Harnstoff bei einer CNE nicht mehr ausreichend mit dem Urin ausgeschieden werden und sich im Blut anreichern können, deuten erhöhte Kreatinin- und Harnstoffwerte auf das Vorliegen eines Nierenschadens hin. Auch Konzentrationsveränderungen bestimmter Spuren- und Mengenelemente wie etwa Natrium oder Phosphat lassen Rückschlüsse auf eine Erkrankung der Niere zu.
Die Blutanalyse wird bei Nachuntersuchungen wiederholt, um Veränderungen aber auch das Anschlagen einer eingeleiteten Therapie besser beurteilen zu können.  Die Untersuchung des Urins ist ebenfalls unerlässlich für eine Diagnose, da der im Urin enthaltene Blut-, Protein- und Zuckergehalt auf eine CNE hinweisen kann. Darüber hinaus lassen sich mittels Urinanalyse auch die Nierenfunktion sowie der Schweregrad einer CNE bestimmen.

Da viele Katzen mit chronischer Nierenerkrankung einen erhöhten Blutdruck haben, empfiehlt sich außerdem eine Blutdruckmessung. Auch bildgebende Verfahren können zur Diagnose beitragen: Beim Ultraschall oder Röntgen kann der Tierarzt Veränderungen der Form, Struktur und Lage der Nieren aber auch anderer Organe sehen.

Detailliertere Informationen zur Untersuchung und Diagnose der CNE finden Sie in unserer CNE-Broschüre.