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Immunsystem

Ein starkes Immunsystem – der beste Schutz vor Infekten

Wie wir Menschen sind auch unsere Hausiere jeden Tag unterschiedlichen Krankheitserregern ausgesetzt. Ist das Immunsystem deiner Katze stark genug, stellen diese „Angriffe“ in der Regel kein großes Problem dar. Bei Tieren mit einem schwächeren Immunsystem wie zum Beispiel Katzenwelpen, erkrankte oder ältere Katzen haben die Krankheitserreger hingegen leichteres Spiel.
Was aber macht das Immunsystem deiner Samtpfote „stark“ und was kannst du dazu beitragen? Zum Glück einiges! Was genau du tun kannst, erfährst du hier.

Was macht das Immunsystem?

Definition

Viren, Bakterien, Pilze und Parasiten – das Immunsystem deiner Katze wird jeden Tag aufs Neue vor unterschiedliche Herausforderungen gestellt. Die Ansteckung erfolgt meist von einem Tier zum anderen durch direkten Kontakt, über die Luft (Tröpfcheninfektion), durch Körperflüssigkeiten (z.B. Speichel oder Urin), aber auch über kontaminiertes Futter/Wasser oder Gegenstände. Doch bevor es zu einer Infektion kommen kann, nutzt der Körper deines Tieres ein paar grundlegende Abwehrmechanismen: Haut und Schleimhäute, das Flimmerepithel der Atemwege oder auch die Magensäure. Haben die Eindringlinge diese Hindernisse dennoch überwunden, läuft das Immunsystem deiner Katze zur Hochform auf. Es ruft Immunzellen und Antikörper auf den Plan, um die Eindringlinge unschädlich zu machen, bevor sie Schaden anrichten können.

Trotz guter Abwehrkräfte kann es hin und wieder doch zu einer Infektion kommen. Arbeitet das Immunsystem aber zuverlässig, sind die Krankheitssymptome meist nur mild und von vergleichsweise kurzer Dauer. Anders ist es, wenn das Immunsystem deiner Katze geschwächt ist. In diesem Fall können die Abwehrkräfte den vielfältigen Belastungen nicht ausreichend standhalten. Kommt es jetzt zu einer Infektion, bricht die Erkrankung mit deutlichen Symptomen aus und der Heilungsverlauf kann sich in die Länge ziehen. Zu den typischen Infektionskrankheiten bei Katzen zählt beispielsweise der Katzenschnupfen.

Symptome, die auf einen Infekt hindeuten

Symptome

Nicht nur bei älteren und vorerkrankten Katzen schwächeln oft die Abwehrkräfte. Auch Jungtiere, deren Immunsystem noch nicht ausreichend „trainiert“ ist, können schneller erkranken. Wenn deine Katze gerade erst einen Infekt hatte, kann sie sich ebenfalls schneller wieder mit Krankheitserregern anstecken. Schau dir deine Katze genau an, um die Anzeichen zu erkennen:

Fehlende Energie und erhöhtes Ruhe- bzw. Schlafbedürfnis

Eine Infektion und deren Symptome schwächen den Körper deiner Katze und auch das Immunsystem verbraucht Energie. Wenn deine Katze häufig erschöpft oder deutlich ruhiger ist, kann dies auf einen Infekt hindeuten.


Berührungsempfindlichkeit

Reagiert dein Vierbeiner ungewohnt ablehnend auf Berührungen oder möchte nicht von dir gestreichelt werden? Das kann auf allgemeines Unwohlsein oder Schmerzen hindeuten.


Häufige Infektionen

Leidet deine Katze wiederholt an Infektionen wie Erkältungen, Blasenentzündungen oder Hautinfektionen, könnte dies ein Hinweis auf ein geschwächtes Immunsystem sein.


Fieber

Fieber ist eine Reaktion des Immunsystems, um Krankheitserreger zu bekämpfen. Deine gesunde Katze hat eine Körpertemperatur zwischen 38 und 39 °C. Katzenwelpen haben eine höhere Körpertemperatur. Hier ist eine Temperatur von bis zu 39,8 °C in der Regel kein Grund zur Sorge. Ab einer Temperatur von 40 °C hat deine Katze eindeutig Fieber, das ab 41 °C lebensbedrohlich werden kann. Suche zur Sicherheit bei einer Temperatur über 39,0 °C deine Tierärztin/ deinen Tierarzt auf.


Langsame Wundheilung

Das Immunsystem spielt auch bei der Unterstützung der Wundheilung eine wichtige Rolle. Wenn Verletzungen oder Wunden deiner Katze ungewöhnlich lange brauchen, um zu heilen, könnte auch das auf ein geschwächtes Immunsystem hinweisen.


Fressunlust, Übelkeit und Erbrechen

Wenn deine Katze nicht wie gewohnt frisst, ist es empfehlenswert, die Körpertemperatur zu messen. Denn häufig lösen Fieber und Entzündungsprozesse im Körper Appetitlosigkeit aus. Außerdem kann es in Folge eines Infektes zu Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall kommen. Das solltest du genau beobachten und je nach Schwere und Dauer unbedingt tierärztlich abklären lassen.


Gewichtsverlust

Wenn deine Katze an Gewicht verliert, obwohl sie normal frisst, könnte dies ein Zeichen für ein geschwächtes Immunsystem und mögliche zugrunde liegende Gesundheitsprobleme sein. Dieses Warnzeichen solltest du also immer beachten.


Allein den Verdacht, dass deine Katze an einer Infektion leiden könnte, solltest du ernst nehmen und möglichst bei den ersten Anzeichen deine Tierärztin/ deinen Tierarzt aufsuchen. Nur so kann zeitnah eine geeignete Behandlung erfolgen.

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Ursachen für ein geschwächtes Immunsystem

Ursachen

Es gibt Phasen im Leben deiner Katze, in denen das Immunsystem mehr gefordert wird. So sind beispielsweise der Fellwechsel im Frühjahr und Herbst aber auch der Winter fordernde Zeiten. Folgende Faktoren können die Abwehrkräfte zusätzlich schwächen:

Krankheiten
z. B. Infektionen, Parasitenbefall, chronische Grunderkrankungen, Allergien

Stress
z. B. ausgelöst durch Umzug, Veränderung der Bezugspersonen, neue Tiere im Haushalt, hektische Umgebung, Reisen

Haltungsbedingungen
z. B. zu wenig Auslauf, zu kurze Ruhephasen, Aufenthalte in Tierpensionen, Transporte

Fütterung
z. B. unzureichende Zusammensetzung (Nährstoffmangel) oder schlechte Qualität des Futters, auch zu wenig Flüssigkeit

Arzneimittel
z. B. Kortison

Auch das Alter der Tiere spielt eine Rolle, wenn es um die Abwehrkräfte geht. So ist das Immunsystem bei Katzenwelpen z. B. noch nicht vollständig entwickelt und wird erst über den Kontakt mit Erregern trainiert. Im Gegensatz dazu lässt mit zunehmendem Alter die Produktion von Antikörpern und Abwehrzellen nach, was die Funktion des Immunsystems einschränkt.

Du kennst deinen Stubentiger am besten! Wenn er stressanfällig ist und nach belastenden Situationen (z. B. auf Reisen) schnell erkrankt, frage deine Tierärztin/ deinen Tierarzt nach vorbeugenden Maßnahmen. Denn die Vermeidung bzw. Reduzierung von Stress ist ein weiterer Grundstein für ein starkes Immunsystems.

Untersuchung und Diagnose

Diagnose

Entdeckst du Anzeichen bei deiner Katze, die auf einen Infekt und damit auf ein geschwächtes Immunsystem hindeuten, wird deine Tierärztin/ dein Tierarzt herausfinden, was ihr fehlt. Je nach Symptomen kann es sein, dass z. B. Blut- oder Kotuntersuchungen durchgeführt werden müssen. In manchen Fällen kann es auch nötig sein, die Organe mit dem Ultraschallgerät zu beurteilen oder ein Röntgenbild anzufertigen.

Da gesundheitliche Probleme aller Art die Abwehrkräfte schwächen können, sind vor allem regelmäßige Gesundheits-Checks und Vorsorgeuntersuchungen sinnvoll, um Erkrankungen möglichst früh erkennen und behandeln zu können. Gerade auch bei älteren Tieren!

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Behandlung der Beschwerden

Behandlung

Wie die Beschwerden deiner Katze therapiert werden, hängt immer davon ab, was sie ausgelöst hat. Wird im Zuge der eigentlichen Erkrankung ein geschwächtes Immunsystem festgestellt, ist eine vorübergehende Unterstützung sinnvoll. Dadurch kann sich der Körper anschließend wieder selbst helfen. Für eine effektive Stärkung der Abwehrkräfte haben sich z.B. natürliche Tierarzneimittel mit den Inhaltsstoffen Weiße Schwalbenwurz und Schwefel bewährt. Diese Inhaltsstoffe können das Immunsystem unterstützen, die Virenbekämpfung fördern und bei Atemwegserkrankungen bei der Schleimlösung helfen. Deine Tierärztin/ dein Tierarzt kann dich zu geeigneten Präparaten und zu weiteren Möglichkeiten beraten, mit denen du die Abwehrkräfte deiner Katze gezielt unterstützen kannst.

Das Immunsystem stärken

Vorbeugung

Damit das Immunsystem deiner Katze effektiv und verlässlich arbeiten kann, sind ihre Lebensumstände ganz entscheidend. Eine ausgewogene Fütterung, eine stressfreie, artgerechte Umgebung und körperliche und geistige Auslastung sind eine gute Basis. Konkret kann das z. B. so aussehen:

Ernährung

Achte auf eine nährstoffreiche, ausgewogene und bedarfsgerechte Fütterung und viel frisches Wasser.

Bewegung

Sorge für viel Bewegung, Spiel und Abwechslung – bestenfalls im Innen- und Außenbereich.

Erholung

Schaffe Rückzugsmöglichkeiten für ausreichend Schlaf und Erholung.

Sauberkeit

Reinige regelmäßig das Katzenklo und halte Futter- und Wassernapf sauber.

Fellpflege

Unterstütze deinen Stubentiger im Fellwechsel und bürste regelmäßig das Fell, um abgestorbene Haare und Hautschuppen zu entfernen.

Stress

Vermeide Stress. Dauerhaft belastet er das Immunsystem und lässt deine Katze anfälliger für Erkrankungen werden.

Kälte

Achte bei kälteren Außentemperaturen vor allem in der Übergangszeit vermehrt auf deinen Vierbeiner. Auch unsere Katzen können sich z.B. nach Regenschauern oder wenn sie im Durchzug liegen, erkälten.

Gehört deine Katze schon zu den Senioren, empfiehlt es sich, das Immunsystem gezielt zu unterstützen. Gleiches gilt, wenn deine Fellnase bereits eine andere Erkrankung hat oder durch häufigen Freigang vermehrt Krankheitserregern ausgesetzt ist. Auch nach einer Therapie, z.B. mit Antibiotika, kann es notwendig sein, das Immunsystem zu unterstützen.

Gut zu wissen!

Wenn du deine Katze unterstützen möchtest, denke an die natürlichen Tierarzneimittel von Heel Vet.