Sport- und Weideverletzungen richtig behandeln

Stress beim Pferd erkennen und lösen

  • Pferde sind von Natur aus stressempfindlich. Typische Stressfaktoren sind z. B. Stallwechsel, ungünstige Herdenkonstellationen, Lärm oder Boxenruhe.
  • Besonders hoch ist der Stress in der Turniersaison, die für das Tier mit Transporten, körperlichen Höchstleistungen und ungewohnten Eindrücken verbunden ist.
  • Motorische Unruhe, häufiges Gähnen sowie gesteigertes Schlagen mit dem Kopf oder Schweif, aber auch Koppen und Weben sind typische Anzeichen für Stress beim Pferd.
  • Wiederkehrender Stress kann Pferde krank machen: So steigt z. B. durch eine vermehrte Ausschüttung des Hormons Gastrin, das die Magensäureproduktion anregt, das Risiko für eine Magenschleimhautentzündung oder ein Magengeschwür. Da auch das Immunsystem leidet, kann sich die Infektanfälligkeit deutlich erhöhen.
  • Halter*innen sollten tierärztlichen Rat suchen und Maßnahmen zur Stressreduktion ergreifen.
  • Eine effektive Möglichkeit, wirksam und auf natürliche Weise bei Stress zu unterstützen, ist das neue Tierarzneimittel Nurexan ad us. vet. Die sehr gut verträglichen Tabletten enthalten aufeinander abgestimmte, natürliche Inhaltstoffe wie Passionsblume und Hafer, die beruhigend wirken und einen positiven Einfluss auf die Stressverarbeitung haben.     

Als Fluchttiere sind Pferde von Natur aus stressempfindlich. Besonders hoch ist die Belastung für viele Vierbeiner in der Turniersaison: Transporte, Leistungsdruck, hohe körperliche Anforderungen, fremde Menschen und Artgenossen können den Tieren zusetzen. Wiederkehrender Stress belastet dabei aber nicht nur die Psyche der Tiere, sondern bringt auch gesundheitliche Risiken mit sich. Da sowohl die Ursachen von Stress als auch die entsprechenden Reaktionen des Pferdes sehr individuell sein können, gilt es für Halter*innen besonders aufmerksam zu sein, Stressfaktoren zu identifizieren und möglichst zu beseitigen. Zur Unterstützung bei wiederkehrendem Stress eignet sich zudem das neue Tierarzneimittel Nurexan ad us. vet. Mit seinen vier aufeinander abgestimmten natürlichen Inhaltsstoffen wirkt es nachweislich beruhigend und hat einen positiven Einfluss auf die Stressverarbeitung.

Pferde sind sensible Geschöpfe. Sie spüren oft schon kleinste Veränderungen und reagieren etwa auf Störungen in der Herdenkonstellation, auf Stallwechsel, Lärm und ein ungewohntes Umfeld schnell mit Stress oder nervöser Unruhe. Ein besonderer Stressfaktor für Turnierpferde ist die Wettbewerbssaison. Sie geht meist mit gesteigertem Training, häufigem Verladen und einem ständig wechselnden Umfeld einher. Hinzu kommen anspruchsvolle körperliche Leistungen, die zu physischem Stress führen können. „Generell muss zwischen akutem Stress, der meist nur über Minuten bis zu mehreren Stunden andauert oder aber auch wiederkehrend sein kann, und chronischem Stress, der über Wochen und Monate geht, unterschieden werden“, erklärt die auf Pferde spezialisierte Tierärztin Tina Wassing. Während kurze Stresseinwirkungen meist keinen dauerhaft negativen Einfluss auf die Gesundheit haben, kann ständig wiederkehrender oder chronischer Stress ungünstige gesundheitliche Folgen für das Pferd haben. So erhöht sich durch eine vermehrte Ausschüttung des Hormons Gastrin, das die Magensäureproduktion anregt, das Risiko für eine Magenschleimhautentzündung oder ein Magengeschwür. Unter Stress sinkt außerdem die Anzahl der Leukozyten im Körper. Da diese Zellen insbesondere für die Abwehr von Krankheitserregern zuständig sind, nimmt die Infektanfälligkeit zu.
    
Wie sich Stress bei Pferden äußern kann
„Bei manchen Pferden steht bei einer Stress-Belastung die Änderung des Verhaltens im Vordergrund – nicht immer muss das aber so offensichtlich sein wie Koppen oder Weben“, sagt Wassing. Genau wie die Auslöser können auch die Anzeichen von Stress bei Pferden vielfältig sein und lassen sich dadurch für den/die Halter*in nicht immer leicht erkennen. Es gilt deshalb, wachsam zu sein und den Vierbeiner genau zu beobachten. Typische Anzeichen von Stress beim Pferd sind beispielsweise auch eine motorische Unruhe in der Box oder dem Auslauf, häufiges Gähnen, Schlagen mit dem Hals, Kopf und Schweif oder häufiges Scharren. Aber auch Appetitlosigkeit, eine geringe Futteraufnahme oder Kotwasser können die Folge von Stress sein und ggf. sogar auf eine bereits vorliegende Entzündung der Magenschleimhaut oder ein Magengeschwür hindeuten. Nicht selten kommt es bei Pferden, die unter wiederkehrendem Stress leiden, durch die Belastung des Immunsystems auch zu wiederholten Infekten und Pilzerkrankungen. 

Tipp für Halter*innen: Ruhe bewahren!
Wer das Gefühl hat, dass sein Pferd unter Stress oder nervöser Unruhe leidet, sollte zunächst tiermedizinischen Rat suchen, um die ursächlichen Stressfaktoren zu identifizieren und nach Möglichkeit zu eliminieren. Oft ist dann eine Optimierung der Fütterungs- und Haltungsbedingungen oder eine Änderung in der Trainingsroutine angezeigt. Da auch das Verladen ein häufiger Stressauslöser für Pferde ist, hilft es, eine feste Reiseroutine zu etablieren. Regelmäßiges Hänger-Training und ein großzügiges Zeitmanagement bei der An- und Abfahrt sowie beim Turnier selbst nehmen Stress aus dem Wettbewerb. Da außerdem Kauen bei Pferden Stress abbauen und entspannen kann, sollte ihnen genügend Raufutter zur Verfügung stehen.
In akuten Stresssituationen gilt es, möglichst gelassen zu bleiben, da sich die Nervosität der Halterin oder des Halters auf das Pferd überträgt. Um den gestressten Vierbeiner zur Ruhe zu bringen, ist es ratsam, beruhigend auf das Pferd einzuwirken. „Ich empfehle in solchen Situationen, das Pferd sanft zu streicheln, in einem beruhigenden Tonfall mit ihm zu sprechen, es zum Beispiel mit einem Leckerli liebevoll abzulenken und dem Tier, sofern vorhanden, den Rückzug in einen geschützten Raum zu ermöglichen“, sagt Wassing. Wichtig sei es, aufmerksam zu reagieren, das Pferd in seinem Verhalten aber nicht zu bestärken.

Gestresste Pferde natürlich unterstützen
„Unterstützend kann auch Nurexan ad us. vet. zum Einsatz kommen, da es die Stressantwort nachweislich reduziert und somit beruhigend wirkt“, empfiehlt Wassing. Das neue Tierarzneimittel enthält aufeinander abgestimmte natürliche Inhaltstoffe wie Passionsblume und Hafer, die einen positiven Einfluss auf die Stressverarbeitung haben. Somit können die Tabletten dabei helfen, besser mit Stress umzugehen und den gesundheitlichen Folgen von wiederkehrendem Stress entgegenzuwirken (laut FN ist eine Karenzzeit von nur 48 Stunden zu beachten). „Da die Wirkung schnell einsetzt, eignet sich Nurexan ad us. vet. sehr gut für akute Stresssituationen wie etwa beim Verladen oder der Untersuchung durch die Tierärztin oder den Tierarzt“, sagt Wassing. „Dank der guten Verträglichkeit – auch in Kombination mit anderen Arzneimitteln – kann es aber auch für die Langzeittherapie problemlos eingesetzt werden.“ 

Mehr Tipps und Infos zur Pferdegesundheit gibt es unter www.vetepedia.de

Biologische Heilmittel Heel GmbH

Material komplett herunterladen (zip)

Das Material enthält den o.a. Publikumspressetext sowie das nebenstehende Bildmaterial in Druckqualität, das für redaktionelle Zwecke unter Angabe des Bildnachweises (Fotos: © Heel GmbH) kostenlos verwendet werden kann.

Zurück...