Alarmsignal Husten

Erkältungszeit – auch eine Herausforderung für die Pferdelunge  

Husten beim Pferd ist keine Lappalie – er ist immer ein Fall für den Tierarzt! Gerade die feuchtkalten Wintermonate fordern das Immunsystem heraus und nicht selten kommt es zu Atemwegserkrankungen, die rasch behandelt werden sollten, um einen chronischen Verlauf zu verhindern. Wer die Abwehrkräfte seines Pferdes unterstützen möchte, kann schon vorbeugend aktiv werden – etwa durch optimierte Haltungsbedingungen und eine Stärkung des Immunsystems.

Ist das Immunsystem eines Pferdes intakt und stabil, kann es Krankheitserreger wie Viren oder Bakterien problemlos bekämpfen. Ist die Abwehr jedoch geschwächt, etwa durch ungünstige Witterungsverhältnisse, Stress oder Vorerkrankungen, sind die Tiere besonders anfällig für Infektionen und Entzündungen der Atemwegsschleimhäute. Hinzu kommt, dass eine Entzündung den Selbstreinigungsmechanismus behindert: Bei gesunden Tieren werden von den feinen Flimmerhärchen der Atemwege Schadstoffe aus der Atemluft gefiltert und zusammen mit dem produzierten Schleim wieder nach oben transportiert, um dann ausgehustet zu werden. Durch eine Entzündung der Atemwege wird jedoch die Schleimproduktion angeregt und der Schleim wird zähflüssiger. Kann dieser nicht mehr ausreichend ausgeworfen werden, ist die Atmung erschwert.

Neben den Wetterbedingungen können auch andere Faktoren die Entstehung von Atemwegsinfekten begünstigen. Dazu gehören Boxenhaltung bei zu geringer Frischluftzirkulation, Stress oder Bewegungsmangel. Häufig nicht bedacht wird außerdem, dass auch Heu oder Einstreu Infektionen verursachen können: Bei nicht-ordnungsgemäßer Lagerung entstehen darin leicht Schimmelsporen, die die Infektanfälligkeit der Tiere erhöhen können.

Schon bei ersten Anzeichen einer Reizung oder Infektion der Atemwege sollten Pferdehalter hellhörig werden: gelegentlicher Husten, der besonders zu Beginn einer Belastungssituation auftritt, ist in der Regel das erste Anzeichen. Nasenausfluss und eine geminderte Leistungsfähigkeit können ebenfalls auf eine sich entwickelnde Erkrankung hindeuten. Spätestens jetzt sollte der Tierarzt zu Rate gezogen werden, denn eine akute Bronchitis kann unbehandelt in ein chronisches Stadium übergehen. Eine frühe Diagnose und ein rascher Behandlungsbeginn sind für die schnelle Genesung des Tieres deshalb unabdingbar. Zur Stärkung der Abwehrkräfte, zur Vorbeugung von Infektionen, aber auch zur Behandlung leichter Formen von Atemwegserkrankungen kann der Einsatz biologischer Arzneimittel sinnvoll sein. Beginnt das Pferd zu husten oder steht eine Stress-Situation bevor, berät der Tierarzt gerne über die Möglichkeiten biologischer Arzneimittel.

Weitere Informationen zu Atemwegserkrankungen und zur Gesundheit von Pferden finden Sie unter https://www.vetepedia.de/pferd/atemwegserkrankungen/


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