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Untersuchung und Diagnose

Eine erfolgreiche Therapie setzt eine exakte Untersuchung voraus

Um eine exakte Diagnose stellen und anschließend erfolgreich behandeln zu können, ist für den Tierarzt eine umfassende Anamnese (Vorbericht) unerlässlich: Er wird Sie nach dem Anlass für Ihren Besuch fragen, wie lange Sie das Tier schon besitzen, welche Vorerkrankungen bereits durchgemacht wurden oder noch bestehen, ob und welche Medikamente eingenommen werden usw. Dadurch erhält der Tierarzt medizinisch relevante Informationen für sein weiteres Vorgehen.

Als nächstes folgt die Adspektion, die optische Begutachtung. Dabei beurteilt der Tierarzt die Haltung des Hundes im Stand sowie seine Bewegung im Schritt und Trab. Darüber hinaus ist die Beobachtung beim Treppensteigen, bei engen Wendungen sowie beim Setzen und Aufstehen für ihn diagnostisch aufschlussreich. Dabei wird er auch Faktoren wie das Gewicht, Bemuskelung, die Stellung der Gliedmaßen sowie eine eventuell sichtbare Schwellung der Gelenke  in seine Betrachtung mit einbeziehen.

Bei der anschließenden Palpation werden die betroffenen Gelenke und Muskeln abgetastet und dabei auf Schwellungen, vermehrte Wärme, Schmerzhaftigkeit, Reflexe, etc. genaustens geachtet.

Falls jetzt noch Unklarheiten bestehen, kann mit Hilfe bildgebender Verfahren (z.B. Röntgen oder Ultraschall) eine Verdachtsdiagnose erhärtet oder ausgeschlossen werden. Vor allem bei älteren Tieren kann eine Blutuntersuchung sinnvoll und hilfreich sein, um eventuelle weitere Erkrankungen zu erkennen, die bei der Wahl der Therapiemaßnahmen zu berücksichtigen sind.

Gut zu wissen!

Eine ausführliche Lahmheitsuntersuchung bestehend aus Anamnese, optischer Beurteilung und manueller Untersuchung ist für eine gezielte und erfolgreiche Behandlung der betroffenen Gelenke unerlässlich.