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Das sind die Preisträger Helping Vets 2020!

Die Corona-Pandemie hält die Welt in Atem und beeinträchtigt das Leben aller Menschen. Aber auch Tiere bleiben von den Auswirkungen nicht unberührt. So ist zum Beispiel die Anzahl von Tieren, die aus Tierheimen geholt wurden und so ein neues Zuhause gefunden haben, seit Beginn der Pandemie deutlich angestiegen. In Zeiten, in denen sich Menschen nicht in der gewohnten Art und Weise begegnen können, wird vielen wohl erst bewusst, welchen Wert die Begegnung zwischen Mensch und Tier hat. Dieser eigentlich positive Trend hat jedoch auch eine Kehrseite: Experten befürchten, dass einige der neuen Tierbesitzer sich diesen Entschluss zu leicht gemacht haben und erst nach und nach merken, dass sich ein Tier nicht mit ihren normalen Lebensumständen vereinbaren lässt. So könnten in den nächsten Wochen und Monaten viele Tiere wieder in die Tierheime abgegeben werden. Aber nicht nur hier ist das persönliche Engagement von Tierschützern in Form von Zeit, Geld und Hingabe gefragt. Helping Vets hat es sich daher zur Aufgabe gemacht eben solche Menschen, Projekte und Institutionen, die Herausragendes für den Tierschutz leisten, zu unterstützen. Auf die drei Preisträger von Helping Vets 2020 trifft das ganz besonders zu. Sie wurden im Rahmen einer Live-Video-Pressekonferenz am 14. Oktober 2020 durch Heel Vet prämiert. 

Die von Heel Veterinär ins Leben gerufene Helping Vets fand in diesem Jahr bereits zum achten Mal statt – „Pandemie-geschuldet“ erstmals als Live-Video-Veranstaltung. Die drei Preisträger, die zu Beginn der Veranstaltung ausgezeichnet wurden, erhielten jeweils 2.000 Euro Preisgeld für ihre besonderen Leistungen für das Wohlergehen von Tieren. Im Anschluss an die Ehrung der Preisträger referierte Tierärztin und Pferdeexpertin Tina Wassing, Ahaus, über das Thema „Gesundheitsmanagement in Tiergruppen“.

 

Helping Vets 2020 – das sind die Preisträger     

Ausgezeichnet wurde die Tierhilfe Fünfseenland e.V. mit Sitz in München, vertreten durch die 1. Vorsitzende Sophie von Boeckmann und die 2. Vorsitzende Mira Hertle. Der Verein vermittelt unter anderem Schulkindern den richtigen Umgang mit Hunden und schult sie darin, Signale und Körperspra­che von Hunden besser zu verstehen. Zum Abschluss der kostenlosen Seminare wird den jungen „Tierhaltern von morgen“ ein „Hundeführerschein“ ausgehändigt. Des Weiteren ist der als ge­meinnützig anerkannte Verein Anlaufstelle für Menschen, die sich vor der Anschaffung eines Tieres informieren möchten oder auch für Tierhalter, die akute Probleme mit ihrem Vierbeiner haben. Weiterhin zählt zur Vereinstätigkeit die Vermittlung von Tieren, die Betreuung schwer­kranker Tiere in der eigenen Auffangstation, die Mitbetreuung des bundes­weiten Tiernotrufs, die Verfolgung von illegalem Welpenhandel sowie die Kostenübernahme tierärztlicher Versor­gung von kranken und verletzten Tieren. (www.tierhilfe-fuenfseen­land.com)

Ausgezeichnet wurde die Greifvogelauffang- und Pflegestation von Tierarzt und Falkner Dr. Rainer Hussong und seinem Vater Hans Kurt Hussong, ebenfalls Falkner, in Fürth. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, verletzte Greifvögel und Eulen aufzunehmen, die beispielsweise bei Jagdflügen mit Hindernissen wie Fensterscheiben, Zäunen oder Windschutzscheiben kollidiert sind. Die Vögel – z. B. Turmfalken, Mäusebussarde, Sperber, Habichte und Käuze – werden tierärztlich untersucht, medizinisch versorgt und in der Regel stationär gepflegt. Etwa die Hälfte der Tiere kann anschließend wieder in die freie Wildbahn entlassen werden. Die anderen finden in der Station ein langfristiges Zuhause und können als Ammen für Jungvögel oder auch für die Zucht zur Wiederauswilderung der Nachkommen dienen. Für die Zukunft wünscht sich der Tierarzt, zeitnah einen Unterstützer mit Herzblut zu finden, der selbst Falkner ist und seinen fast 80jährigen Vater entlastet sowie das Weiterbestehen der Auffangstation sicherstellt. (www.greifvogel-auffangstation.de)

Ausgezeichnet wurde der Tierschutzverein Speyer und Umgebung e.V., vertreten durch die 1. Vorsitzende Patrycja Schwarz und den 2. Vorstand Uwe Grimm. Der Verein ist mit dem Tierheim Speyer seit Ende der 1950er Jahren auf einem Gelände von etwa 5.000 qm beheimatet und bietet 20 Hunden, 40 Katzen und 25 Kleintieren Platz. Von den baulich schwierigen Umständen lassen sich die engagierten Mitarbeiter nicht entmutigen: Nur im Haupthaus gibt es einen Wasseranschluss, daher muss das zur Reinigung und Versorgung der Tiere benötigte Wasser mit Gießkannen und Eimern über weite Strecken herantransportiert werden. Die Mittel des Tierheims, das sich über Spenden, Mitgliedschaften, Patenschaften und Zuschüsse finanziert, sind sehr knapp. Deshalb ist das Team über jede Hand dankbar, die anpackt und das Tierheim ehrenamtlich unterstützt – sei es durch Geld- und Sachspenden oder aber durch direkte Hilfe vor Ort. Freiwillige Helfer, die Katzen streicheln oder mit den Hunden spazieren gehen, sind jederzeit willkommen. (www.tierheim-speyer.de)

Tierschutz heißt auch, Krankheiten vorzubeugen 

Wenn mehrere Tiere zusammenkommen – beispielsweise in Mehrhunde- oder Mehrkatzen-Haushalten, bei Pferdegruppen auf der Weide, bei Hundetreffen auf der Auslaufwiese oder in Hundeschulen – steht die Prävention von Infektionen, Stress und Verletzungen im Fokus des Gesundheitsmanagements. Neben den gängigen Hygienemaßnahmen und einer ausgewoge-nen Fütterung spielen eine artgerechte Umgebung, intakte soziale Beziehungen, gesunde Ar-beitsbedingungen, selbstbestimmte Bewegung und ausreichende Ruhephasen für die Gesun-derhaltung eine entscheidende Rolle, betonte Tierärztin Tina Wassing in ihrem Vortrag im Rahmen der Preisverleihung. Ein intaktes Immunsystem ist besonders entscheidend, wenn neue Tiere in eine Tiergruppe aufgenommen werden, aber auch bei Stresssituationen, bei-spielsweise durch längere Transporte oder Sportevents. In all diesen Fällen kann das Immun-system vorbeugend unterstützt werden. Bewährt haben sich beispielsweise biologische Tier-arzneimittel mit den Inhaltstoffen Weiße Schwalbenwurz und Schwefel wie z. B. in Engystol ad us. vet. enthalten.
Auch Verletzungen lassen sich trotz bester Vorbereitung in Tiergruppen nicht immer gänzlich verhindern. Das Ziel bei jeglicher Verletzung – auch bei kleineren und oberflächlichen – ist es, die Entzündung so schnell wie möglich zu reduzieren und damit die Heilung zu unterstützen. Tierhalter oder Tierpfleger sind daher oft gefragt, erste Hilfe zu leisten. Biologische Tierarzneimittel, wie z.B. Traumeel ad us. vet. (mit Inhaltsstoffen wie z. B. Arnika oder Calendula) sollten daher in keiner Tierapotheke fehlen.

Tierschutz auch zukünftig wichtig 
„Der Tierschutz war und ist für Heel Veterinär ein besonders großes Anliegen“, so Fabian Pochmann, Leiter Marketing & Vertrieb Heel Veterinär im Rahmen der Preisverleihung. „Die diesjährigen Preisträger, deren Auswahl uns bei der großen Anzahl an tollen Bewerbungen auch dieses Jahr wieder schwergefallen ist, zeigen“, so Pochmann weiter, „wie wichtig Menschen sind, die sich in diesem Bereich engagieren. Und deshalb wird sich Heel Veterinär auch weiterhin für das Tierwohl einsetzen. Wir freuen uns schon heute auf die Helping Vets 2021.“


Das sind die Preisträger Helping Vets 2019!


Hierzulande engagieren sich viele Menschen tagtäglich für den Tierschutz. Was aber oftmals fehlt, ist die öffentliche Anerkennung für das (zeit)aufwändige und meist ehrenamtliche Engagement zum Wohl der Tiere – von finanziellen Mitteln ganz zu schweigen. Die Firma Heel Veterinär honorierte daher am 11. Juli in Baden-Baden mit der Auszeichnung Helping Vets bereits zum siebten Mal drei Tierschutzorganisationen für ihren Einsatz für Tiere in Not. Neben der Auszeichnung durften sich die drei Vereine außerdem über je 2.000 Euro freuen. 

„Wichtig ist uns, dass nicht nur große Organisationen unterstützt werden, sondern auch weniger bekannte Vereine Hilfe und Wertschätzung für ihren Einsatz erfahren“, begründet Jörg Sulner, Leiter Heel Veterinär Deutschland, die Initiative Helping Vets. Wie auch in den vergangenen Jahren war die Wahl der drei Preisträger unter den vielen Einsendungen keine leichte Aufgabe für die verantwortliche Jury. „Stellvertretend für alle Bewerber möchten wir die drei diesjährigen Preisträger für ihr Engagement im Tierschutz honorieren“, sagt Sulner. Und diese könnten unterschiedlicher nicht sein:  

Ausgezeichnet wurde das Robbenzentrum Föhr, das sich unter der Leitung von Tierärztin Janine Bahr-van Gemmert und dem Wildtierexperten Andrè van Gemmert seit 2010 um das Wohl verwaister Seehundjunge, verletzter, erkrankter und von Lungenwürmern befallener Robben einsetzt. Die Tiere werden in der Station in Wyk auf Föhr aufgenommen, tierärztlich versorgt und stabilisiert. Später werden all diese Tiere wieder in der Nordsee ausgewildert. Neben der Tierrettung liegt den beiden Initiatoren des Robbenzentrums auch die Aufklärungsarbeit am Herzen, um zu vermeiden, dass Meeressäuger in Not geraten. Zudem sind sie in der Erforschung von Robben und deren Verhalten aktiv und kooperieren dazu mit internationalen Stationen und wissenschaftlichen Instituten. (www.robbenzentrum-foehr.de)      

Übrigens: Der erste aufgenommene Heuler nach der Entgegennahme der HelpingVets wurde Heeli getauft.

Ein weiterer Preisträger ist der Eselpferdehof Südpfalz, ein Gnaden- und Begegnungshof für gerettete Pferde/Ponys, Esel, Mulis und Rinder. In der Stallanlage werden die geretteten Tiere beherbergt, ggf. gesundgepflegt, anschließend an optimale Plätze weitervermittelt oder bekommen dort ihr Gnadenbrot. „Unsere Hoftiere sind Botschafter für alle Nutztiere aus respektlosen Haltungssystemen“, so Tierärztin Doris Dühr-Bien, Gründerin des Vereins. Um einen respektvollen und achtsamen Umgang mit der Tierwelt zu fördern, bietet der Verein intensive Tierbegegnungen für Kinder und Erwachsene sowie Tierpatenschaften an. (www.eselpferdehof.de)

Ebenso prämiert wurde der Verein Gesundheit durch Tiere e.V. Wuppertal. 2014 von Brigitte Minow gegründet, soll dieser z.B. Kindern Erfahrungen mit der Tierwelt ermöglichen, um die Kompetenzen im Umgang mit der Umwelt zu fördern. Unter Anleitung von Pädagogen erlernen Kinder umweltgerechtes Handeln am Beispiel des Lebewesens Tier. 2016 startete der Verein mit dem Projekt „Kindertierschutzpass“, einem Nachmittagsangebot für Kinder der Kindertafel Wuppertal rund um 10 verschiedene Tierarten. Alle tiergestützten Interventionen des Vereins sind Leistungen, die ehrenamtlich mit Unterstützung von Fördermitteln oder Spenden erbracht werden und für alle Teilnehmer kostenlos sind. (www.gesundheit-durch-tiere.de)

Tiergesundheit fördern mit Wirkstoffen aus der Natur 
Für das Tierwohl engagiert sich der pharmazeutische Hersteller Heel nicht nur mit der Auszeichnung Helping Vets: Seit über 30 Jahren setzt sich das Unternehmen dafür ein, die Tiergesundheit mit wirksamen und dabei gut verträglichen Arzneimitteln zu fördern. Das umfassende Sortiment für Tiere wurde ganz nach dem Leitsatz „Animal health designed by nature“ entwickelt und verfolgt einen integrativen Medizinansatz, in dem sich Naturmedizin und Schulmedizin ergänzen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Forschung: Neben Grundlagenforschung werden präklinische und klinische Studien durchgeführt, um die Wirksamkeit der Arzneimittel und ihre Wirkmechanismen zu erforschen.  

Die Sprache des Körpers sprechen und verstehen  
Die biologischen Tierarzneimittel von Heel Vet, die am Firmensitz in Baden-Baden hergestellt werden, basieren auf dem Multicomponent-Multitarget-Prinzip: Sie beinhalten mehrere wirksame Einzelsubstanzen, die synergistisch an zahlreichen Stellen im Organismus wirken. Dadurch werden die komplexen Prozesse berücksichtigt, die eine Erkrankung im Organismus auslöst. Die Wirkstoff-Konzentrationen der Arzneimittel entsprechen den Konzentrationen körpereigener Substanzen. Dies ermöglicht es, die Selbstregulationsmechanismen zu stärken und den Körper zu unterstützen, sich selbst zu helfen.  
Krankheitsfelder, bei denen die biologischen Tierarzneimittel zum Einsatz kommen, sind beispielsweise Erkrankungen des Bewegungsapparates wie die Arthrose oder Prellungen, Zerrungen und Stauchungen. Aber auch bei Erkrankungen wie der chronischen Nierenerkrankung bei Katzen können die Medikamente gute Dienste leisten. Dabei können sie als Einzeltherapie oder in Kombination mit anderen Arzneimitteln verabreicht werden. Zu den bekanntesten Marken von Heel Veterinär gehört Zeel ad us. vet. Während Traumeel schon seit über 30 Jahren in der ad us. vet. Variante erhältlich ist, feiert Zeel ad us. vet. dieses Jahr seinen 25. Geburtstag. Seitdem wird das Arzneimittel von Tierärzten im Groß- und Kleintierbereich gerne empfohlen. 


Helping Vets 2018 – Auszeichnungen für Tierschutzorganisationen


Um die Leistungen der Tiere für uns Menschen zu würdigen, fand im Juni in Grainau nahe der Zugspitze die von Heel Veterinär initiierte Pressekonferenz Helping Vets 2018 statt.

Zu Beginn der Veranstaltung wurden – in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal – drei Tierschutzorganisationen ausgezeichnet und mit je 2.000 Euro prämiert, die Besonderes für das Wohlergehen von Tieren leisten. Die Vorstellung der Hilfsprojekte und die Ehrung der Preisträger erfolgten durch die Fernsehmoderatorin, Buchautorin und Journalistin Nina Ruge, die im Jahre 2010 vom Verband für das deutsche Hundewesen VDH zur „Botschafterin des Hundes“ ernannt wurde.

Ausgezeichnet wurde die deutschlandweit einmalige Einrichtung Pferdeklappe e.V./ Notbox Schleswig-Holstein, die auf dem Konzept der Baby-Klappen in Krankenhäusern beruht: Der durch Spenden finanzierte Verein bietet Pferdebesitzern in Not die Möglichkeit, ihr Tier entweder persönlich auf dem Hof abzugeben oder anonym auf die sogenannte „Klappenkoppel“ zu bringen. Aufnehmen darf der Verein entsprechend dem Tierschutzgesetz nur vermittelbare Pferde mit Equidenpass unter 20 Jahren. „Bei Pferdeklappe e.V. handelt es sich nicht um einen Gnadenhof“, erklärt Gründerin Petra Teegen, „unsere Aufgabe ist es, einen schönen neuen Platz für das Tier zu suchen“. Ist ein neuer Besitzer gefunden – was bei den bisher über 900 abgegebenen Pferden und Ponys fast immer zeitnah gelungen ist –  werden die Tiere mit einem Schutzvertrag an diesen abgegeben. Die dafür zu zahlende Schutzgebühr beläuft sich auf die Summe der für den Verein entstandenen Kosten. (www.erste-pferdeklappe.de)

Ein weiterer Preis ging an den 2001 gegründeten Tierhilfeverein Lichtbrücke e.V, der sich vernachlässigter Haustiere wie auch verletzter oder verwaister Wildtiere annimmt. Auf dem „Koboldhof“ im Odenwald wurden für die wildlebenden kleinen und großen Tiere wie z.B. Eichhörnchen, Fledermaus oder Marder artgerechte Refugien und Lebensräume geschaffen. Die Mitarbeiter der ehrenamtlich geführten Pflegestation setzen sich darüber hinaus für den Umwelt- und Artenschutz ein: Auf der Website des Vereins (www.wildtierhilfe-odenwald.de) finden sich z.B. Tipps zur Erstversorgung aufgefundener Wildtierwaisen und Telefonnummern für tierische Notfälle. Auch in der Umweltpädagogik ist der Verein aktiv: Durch Vorträge in Schulen soll den Kindern Wissen vermittelt und Begeisterung für die heimische Fauna geschaffen werden.

Ebenso prämiert wurde das im Februar 2017 in Stuttgart ins Leben gerufene Projekt „Kalte Schnauze“, das Tierbesitzern in finanziellen Notlagen eine Anlaufstelle bietet. Bedürftige und obdachlose Tierbesitzer werden in regelmäßigen Abständen von 2-3 Monaten vom Verein Küstenhund e.V. eingeladen und mit Futter, Decken, Spielzeug und Zubehör für Ihre Vierbeiner ausgestattet. In Notsituationen wie Haftstrafen oder ähnlichem leistet das Projekt auch unabhängig von den Ausgabeterminen spontane Unterstützung. Im vergangenen Jahr hat der Verein zudem in Berlin und Frankfurt wärmende Hundemäntel und -kissen in Zusammenarbeit mit der Bahnhofsmission an bedürftige Hundebesitzer auf den Straßen verteilt. Es ist noch in diesem Jahr geplant, die Unterstützung auf weitere Großstädte in Deutschland auszuweiten (www.kuestenhund.com).


Helping Vets 2017 - Der Verantwortung gegenüber Tieren wieder mehr gerecht werden

Helping Vets Gewinner 2017.

Menschen helfen Tieren, Tiere helfen Menschen

Unter dem Motto „Menschen helfen Tieren, Tiere helfen Menschen“ fand Anfang Juli auf dem Anwesen der Confido-Initiativen GmbH Dr. Peter Schopf in Adlmörting/Bad Griesbach eine Pressekonferenz statt, auf der Heel Veterinär nun schon zum fünften Mal drei Tierschutzorganisationen auszeichnete, die Besonderes für das Wohlergehen von Tieren leisten. Die Vorstellung der Hilfsprojekte und die Ehrung der Preisträger erfolgten durch den bekannten Schauspieler und Tierfreund Hardy Krüger Junior.

Ausgezeichnet wurde das Projekt HundeDoc in Berlin, das Tiere mittelloser Jugendlicher und junger Erwachsener behandelt, die überwiegend auf der Straße leben und sozialpädagogisch betreut werden. Die Tierärztin Jeanette Klemmt sucht mit ihrer mobilen Tierarztpraxis regelmäßig sozialpädagogische Kontaktläden auf, bei denen sich die Jugendlichen und jungen Erwachsenen aufhalten, und gewährt Beratung, tiermedizinische Grundversorgung sowie Operationen bzw. Kastrationen nach erfolgter Absprache und Terminvergabe durch die kooperierenden Sozialarbeiter/innen. Über das enge Verhältnis zu ihrem Tier werden die Tierhalter motiviert, Eigenverantwortung für ihre persönlichen und sozialen Belange stärker als bisher wahrzunehmen. Das Projekt HundeDoc wird ausschließlich durch Spenden finanziert. 

Ebenfalls honoriert wurde das Engagement von Cavia Care e.V. aus Taunusstein, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, vernachlässigte oder ausgesetzte Meerschweinchen aufzunehmen, nach Bedarf gesund zu pflegen und dann in ein liebevolles Zuhause zu vermitteln. Cavia Care sieht es als wichtige Aufgabe an, über diese Tiere aufzuklären, mit Missverständnissen wie „Meerschweinchen sind Kindertiere“ aufzuräumen und den Tieren eine öffentliche Stimme zu geben. Darüber hinaus vermittelt der Verein geeignete Plätze für die Urlaubspflege.

Als drittes Projekt ausgezeichnet wurde die AG Tierschutz Pferde und Co. e.V. in Karlsruhe-Berghausen, die sich seit Jahren um kranke, alte und misshandelte Pferde und Nutztiere kümmert – in enger Zusammenarbeit mit Tierärzten, Homöopathen und Huforthopäden. Ziel ist, diesen Tieren in ihren letzten Lebensjahren noch ein artgerechtes, soziales Leben in Herdenhaltung zu ermöglichen. Alle Mitarbeiter sind ehrenamtlich tätig, der Verein ist daher komplett auf Spenden angewiesen.


Gewinner aus dem Jahr 2016

Helping Vets Gewinner 2016.

 

“Die Entscheidung fiel uns auch in diesem Jahr wieder sehr schwer“, sagte Jörg Sulner zu Beginn der Preisverleihung am 02.06.16 auf Gut Aiderbichl in Iffeldorf. Von den mehr als 50 Bewerbungen wurden folgende drei Organisationen mit einem Scheck in Höhe von 2.000 Euro honoriert: Der Eichhörnchen Schutz e.V., die gemeinnützige GmbH Schneckenkaspar sowie der Katzenschutz Bonn/Rhein-Sieg e.V.

Der Eichhörnchen-Schutz-Verein in München wurde vor sechs Jahren von Sabine Gallenberger gegründet und konnte bisher mehr als 1300 Eichhörnchen, einige Feldhasen, Wildkaninchen und Siebenschläfer retten. Die liebevolle und zeitaufwändige Aufzucht, die immer mit mehreren Artgenossen erfolgt, wird auch durch kompetente medizinische Behandlung unterstützt. Die handaufgezogenen Eichhörnchen werden über Großvolieren ausgewildert, die meist in Gärten am Waldrand stehen. Nach Möglichkeit werden geeignete Schlaf- und Futterkästen angebracht. Bei Hilferufen, die mittlerweile aus ganz Deutschland kommen, versucht der Verein zu beraten und Tiere an Pflegestellen zu vermitteln.

Schneckenkaspar, mit Sitz in Blankenfelde-Mahlow, bietet seine Hilfe dort an, wo sie meist fehlt: direkt vor Ort.  Bedürftige Menschen, die dies auch nachweisen können, erhalten eine Berechtigungskarte, mit Hilfe derer sie dann bei ausgewiesenen Partnertierärzten ihre Tiere kostenlos grundversorgen lassen können. In Notfällen kann dies auch beim Tierarzt direkt geschehen. Finanziert wird dies überwiegend durch Spenden. Gründungsmitglied Dr. Christine Berger handelt stets unter dem Motto ‚Herzenswunsch, Tier gesund’; kein krankes Tier wird in ihrer Praxis abgewiesen.

„Wir bringen zwei- und vierbeinige Senioren zusammen“, so das Motto des Katzenschutz-Vereins Bonn/Rhein-Sieg. Viele ältere, oft chronisch kranke Katzen werden, wenn sie Mühe machen und Geld kosten, abgeschoben oder ausgesetzt. Auf der anderen Seite werden Senioren, die sich ein Tier an ihrer Seite wünschen, immer wieder aufgrund ihres Alters in den Tierheimen als  zukünftiges „Herrchen oder Frauchen“ abgelehnt. Hier setzt der Verein an: Er bietet Senioren die Möglichkeit, eine Katze aufzunehmen und damit gleichzeitig den älteren Tieren die Chance auf ein liebevolles, ruhiges Zuhause.


Gewinner aus dem Jahr 2015

Helping Vets Scheckübergabe 2015.


Unter dem Motto Helping Vets würdigte Heel Veterinär im Rahmen der 27. Baden-Badener Fortbildungstage bereits zum dritten Mal in Folge drei Tierschutzorganisationen für ihren gemeinnützigen Einsatz. Bei der Preisverleihung am 20. März 2015 wurden die Preisträger, die im Vorfeld von einer Jury unter zahlreichen Bewerbungen ausgewählt worden waren, mit je 2.000 Euro prämiert. Neben dem großen sozialen Engagement für Mensch und Tier beeindruckten die Preisträger-Projekte vor allem durch ihre Nachhaltigkeit und Vorbildwirkung.

Bei der Organisation „Bunter Hund Leipzig e.V.“ stellen Studenten der Veteri­närmedizin und Tierärzte ehrenamtlich die Grundversorgung von Haustieren bedürftiger Menschen sicher. Das „Igelkrankenhaus Stocksberg“ sorgt seit über 25 Jahren für die Betreuung Not leidender Igel und regt Maßnahmen zu deren Schutz an. Die „Frankfurter TierTafel e.V.“ setzt sich für die artgerechte Fütte­rung und Haltung der Haustiere sozial schwacher Menschen ein.


Gewinner aus dem Jahr 2014

Spendenübergabe Helping Vets 2014.


Im Rahmen der 26. Baden-Badener Fortbildungstage lud Heel Veterinär bereits zur zweiten Charity-Veranstaltung Vet-together – Helping Vets ein. Viel Applaus erhielten die drei Tierschutzprojekte, die von Heel mit je 2.000 € prämiert wurden.

Die „Wildvogel Pflegestation Kirchwald“ kümmert sich seit zwei Jahrzehnten um in Not geratene Wildvögel und Igel. Als eine der größten Stationen in Deutschland werden bis zu 2.000 Wildvögel und 250 Igel pro Jahr aufgenommen. Oberstes Prinzip: Möglichst viele einheimische Tiere wieder gesund in die Freiheit zu entlassen.

Die „Tieroase Aschaffenburg“ besteht aus 13 Tierärzten und bietet gemeinsam mit dem Verein Sozial-Café e.V. jeden zweiten Mittwoch eine kostenlose Tiersprechstunde für sozial Bedürftige an.

Seit 2006 rollt der Bus des Pilotprojekts „underdog“ im zweiwöchentlichen Rhythmus in die verschiedenen Stadtteile Düsseldorfs. In der mobilen Tierarztpraxis kümmern sich sieben Tierärzte ehrenamtlich um Hunde von Menschen, die ihren Lebensmittelpunkt auf der Straße haben. Begleitet werden sie von der Sozialarbeiterin und Streetworkerin Julia von Lindern.