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Presse-Mitteilungen Biologische Heilmittel Heel GmbH

Fachpresse-Mitteilungen

Gerne senden wir Ihnen Fotos, Grafiken oder auch Texte zu unseren Produkten zu und beantworten Ihre Fragen. Bitte wenden Sie sich hierfür an:

Ammersee Communication GmbH
Benedikta Springer
Tel.: 089 / 716723110
E-Mail: benedikta.springer(at)ammersee-communication.de

Publikumspresse-Mitteilungen 2017

Allgemeines


Mein Haustier – der Allergiker

Wenn das Immunsystem überreagiert 

Das Fell von Tieren gilt als ein Spiegel ihrer Gesundheit - im Idealfall ist es glänzend, dicht und widerstandsfähig. Verändert sich das Fell, indem es etwa stumpf und struppig wird oder übermäßig ausfällt, liegt die Ursache oft ein Stück tieferHautirritationen bei Hunden und Katzen sind ein häufiges und teilweise unterschätztes Problem. Verantwortlich dafür können Allergien sein. Da diese oft mit einem starken Juckreiz einhergehen, kann die Problematik zur Qual für den Vierbeiner werden. Eine frühzeitige Suche nach dem Auslöser der Allergie sowie entsprechende Gegenmaßnahmen können die Lebensqualität des Tieres deutlich verbessern.    

Wenn sich Hund und Katze scheuern, kratzen, wälzen und die Haut benagen, können Allergien verantwortlich sein. Als Allergie wird eine Überreaktion des Immunsystems auf bestimmte Stoffe bezeichnet, die eigentlich harmlos sind. Vom Immunsystem fälschlicherweise als gefährlich eingestuft, geht die körpereigene Abwehr gegen die allergieauslösenden Stoffe, sogenannte Allergene, vor. Grundsätzlich kann jede Substanz eine Allergie auslösen, zumeist sind Allergene aber natürlichen Ursprungs (Umweltallergene), zu ihnen zählen etwa Hausstaub, Flohspeichel und bestimmte Bestandteile von Futtermitteln – häufig handelt es sich dabei um tierische Eiweiße.

Eine Allergie gegen einen bestimmten Stoff ist nicht von Anfang an vorhanden, sondern entwickelt sich erst nach wiederholtem Kontakt mit diesem. Deshalb ist es auch möglich, dass ein Haustier auf sein gewohntes Futter plötzlich allergisch reagiert. Die Folgen einer Allergie machen sich oftmals über die Haut bemerkbar: Offene, wundgekratzte Hautstellen, die sich in der Folge leicht entzünden können sowie starker Juckreiz und damit einhergehende Verhaltensauffälligkeiten wie Kratzen sind typische Symptome für eine Allergie. Im Falle einer Futtermittelallergie können außerdem Verdauungsprobleme wie Durchfall und Erbrechen auftreten.

Hat ein Hunde- oder Katzenbesitzer den Verdacht, dass sein Haustier an einer Allergie leidet, sollte er einen Tierarzt zu Rate ziehen. Bestätigt sich der Verdacht, sollte für eine zielgerichtete Behandlung herausgefunden werden, welches Allergen bei dem Patienten für die übermäßige Reaktion verantwortlich ist. Mittels verschiedener Tests lassen sich viele häufig vorkommende Allergien diagnostizieren. Zur Diagnose einer Futtermittelallergie eignet sich eine Eliminationsdiät: Dabei bekommt das Tier über mindestens acht Wochen hinweg ausschließlich Futter mit Zutaten, die es bis dahin noch nicht gefressen hat. Bessern sich die Beschwerden und stabilisiert sich der Zustand, lässt sich so erkennen, welche Zutaten das Tier verträgt und die Ernährung sollte dauerhaft umgestellt werden. 
Die Behandlung einer Allergie muss in den meisten Fällen ein Leben lang erfolgen, um die Lebensqualität des Tieres zu erhöhen. Die wichtigste Maßnahme dabei ist es, das Allergen möglichst konsequent zu meiden. Ergänzend dazu bietet sich bei bestimmten Allergien die Möglichkeit der Hyposensibilisierung. Dabei wird das Immunsystem des Tieres an den allergieauslösenden Stoff gewöhnt, indem der Tierarzt ihm zunächst kleinste Mengen des Allergens spritzt. Die Dosis wird stetig erhöht, bis das Immunsystem das Allergen als harmlos einstuft. Voraussetzung für eine Hyposensibilisierung ist aber, dass das Allergen eindeutig bekannt ist. Aber auch dann ist diese Therapie meist ein langwieriger Prozess, der in vielen Fällen zwar eine Linderung der Symptome aber nicht immer eine Heilung bewirkt. Darüber hinaus kann mittels Medikamenten die übermäßige Reaktion des Immunsystems unterdrückt werden – etwa durch die Gabe von Kortison. Hier kann sich ebenfalls eine deutliche Besserung der Beschwerden einstellen.

Um die Hautregeneration zu unterstützen und den Juckreiz zu lindern, ist es ratsam außerdem regelmäßig tiermedizinische Hautpflegeprodukte zu verwenden. Gut geeignet ist hierfür die Intensiv-Pflege von Ichtho Vet®. Alle Produkte enthalten den natürlichen Inhaltsstoff helles sulfoniertes Schieferöl, sind sehr gut verträglich, cortison- und antibiotikafrei und unterstützen die Reparatur geschädigter und strapazierter Tierhaut.

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HelpingVets 2017 - Der Verantwortung gegenüber Tieren wieder mehr gerecht werden

Menschen helfen Tieren, Tiere helfen Menschen

Trotzdem der Mensch sich seit jeher als die Krone der Schöpfung ansieht und Tiere als niedere Lebensform einstuft und oft entsprechend behandelt, steht fest, dass der Mensch ohne tierische Unterstützung nie zu dem geworden wäre, was er heute ist. Als Nahrungsquelle dienten Tiere schon immer, aber schon vor etwa 3000 Jahren begann der Mensch, Tiere zu zähmen und als Haustiere zu halten. Dies war mit vielen Vorteilen verbunden: Tierprodukte standen jederzeit zur Verfügung, manche Tiere boten Schutz, andere Hilfe bei schwerer Arbeit und Pferde dienten als schnelles Fortbewegungsmittel. Heute hat die Mensch-Tier-Beziehung in jeglicher Hinsicht eine neue „Dimension“ erreicht: Einerseits erreicht die Fleischproduktion und Massentierhaltung immer wieder neue Rekordhöhen, andererseits werden Haustiere „überversorgt“ mit edelsten Accessoires, einer Vielzahl von diversesten “Mittelchen“ aller Art bis hin zu lackierten Krallen.  Aber auch eine weitere Entwicklung ist zu beobachten: das Potenzial tierischer Hilfe im humanmedizinischen Bereich in Form der tiergestützten Therapie.

HelpingVets – bereits zum fünften Mal
Unter dem Motto „Menschen helfen Tieren, Tiere helfen Menschen“ fand Anfang Juli auf dem Anwesen der Confido-Initiativen GmbH Dr. Peter Schopf in Adlmörting/Bad Griesbach eine Pressekonferenz statt, auf der Heel Veterinär nun schon zum fünften Mal drei Tierschutzorganisationen auszeichnete, die Besonderes für das Wohlergehen von Tieren leisten. Die Vorstellung der Hilfsprojekte und die Ehrung der Preisträger erfolgten durch den bekannten Schauspieler und Tierfreund Hardy Krüger Junior.

Ausgezeichnet wurde das Projekt HundeDoc in Berlin, das Tiere mittelloser Jugendlicher und junger Erwachsener behandelt, die überwiegend auf der Straße leben und sozialpädagogisch betreut werden. Die Tierärztin Jeanette Klemmt sucht mit ihrer mobilen Tierarztpraxis regelmäßig sozialpädagogische Kontaktläden auf, bei denen sich die Jugendlichen und jungen Erwachsenen aufhalten, und gewährt Beratung, tiermedizinische Grundversorgung sowie Operationen bzw. Kastrationen nach erfolgter Absprache und Terminvergabe durch die kooperierenden Sozialarbeiter/innen. Über das enge Verhältnis zu ihrem Tier werden die Tierhalter motiviert, Eigenverantwortung für ihre persönlichen und sozialen Belange stärker als bisher wahrzunehmen. Das Projekt HundeDoc wird ausschließlich durch Spenden finanziert (www.stiftung-spi.de/projekte/hundedoc).

Ebenfalls honoriert wurde das Engagement von Cavia Care e.V. aus Taunusstein, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, vernachlässigte oder ausgesetzte Meerschweinchen aufzunehmen, nach Bedarf gesund zu pflegen und dann in ein liebevolles Zuhause zu vermitteln. Cavia Care sieht es als wichtige Aufgabe an, über diese Tiere aufzuklären, mit Missverständnissen wie „Meerschweinchen sind Kindertiere“ aufzuräumen und den Tieren eine öffentliche Stimme zu geben. Darüber hinaus vermittelt der Verein geeignete Plätze für die Urlaubspflege (www.cavia-care.de).

Als drittes Projekt ausgezeichnet wurde die AG Tierschutz Pferde und Co. e.V. in Karlsruhe-Berghausen, die sich seit Jahren um kranke, alte und misshandelte Pferde und Nutztiere kümmert – in enger Zusammenarbeit mit Tierärzten, Homöopathen und Huforthopäden. Ziel ist, diesen Tieren in ihren letzten Lebensjahren noch ein artgerechtes, soziales Leben in Herdenhaltung zu ermöglichen. Alle Mitarbeiter sind ehrenamtlich tätig, der Verein ist daher komplett auf Spenden angewiesen (http://agtierschutz.wixsite.com/pfinztal).

Tiergestützte Therapie bei traumatisierten Kindern und Jugendlichen
„Bindungsstörungen sind das große Problem von Traumafolgen. Das Bindungssystem wieder ‚weich‘ und offen zu machen, ist daher die große therapeutische Herausforderung“, berichtete Dr. Peter Schopf, der vor zwölf Jahren die Confido-Initiativen mit dem Ziel gegründet hat, traumatisierten Kindern förderliche Bedingungen zu bieten. Da die Beziehungen zu erwachsenen Menschen oft vorbelastet sind, bieten sich Tiere als ideale Partner an, wieder Bindung zu wagen und Vertrauen zu üben. Entscheidend dabei ist die natürliche Ehrlichkeit und Direktheit des Tieres, denn Tiere sind nicht falsch und nicht berechnend. Bedeutsam ist auch der Körperkontakt, so Schopf, Kinder können in der Beziehung zu Tieren Vorbelastungen überwinden und wieder einen neuen Zugang zu ihrem Körpergefühl gewinnen.

Eine besondere Bedeutung hat das Reiten, bei dem die Kinder sehr sensibel die Interaktionen von Mensch zu Tier und umgekehrt erleben können. „Wir nutzen die Pferde und alle auf dem Hof lebenden Tiere als Co-Therapeuten und bieten in Einzel- und Gruppensettings Reittherapie und Reitpädagogik sowie heilpädagogisches Reiten und Voltigieren an“, betonte Reittherapeutin Gisela Schröder. Der Fokus liegt dabei auf der Schulung der Körperwahrnehmung und der Stärkung des eigenen Selbstwertgefühls. Der verbale Austausch mit dem Therapeuten tritt in einer erfolgreichen Reittherapie in den Hintergrund.

Bei der Hundetherapie kommt es immer wieder zu einem Rollentausch, nachdem zuerst der Hund unter Anleitung einen Parcours durchlaufen muss und danach die Kinder sich in die Rolle des Hundes begeben. „Wichtig dabei sind die Körpersprache, differenzierte Kommandos sowie das Entwickeln von Handlungsstrategien zur Bewältigung der gestellten Aufgaben“, so die staatlich geprüfte Kinderpflegerin Bianca Biebl. In Einzelsettings kann gezielt auf individuelle Bedürfnisse eingegangen werden, Gruppensettings fördern das Lernen untereinander und beinhalten gleichzeitig auch Aspekte eines Wettbewerbs.

One Health – Gesundheit von Mensch und Tier sowie Umweltaspekte
„Es ist an der Zeit, durch bessere, artgerechte Zucht wie auch durch artgerechte Haltung unserer Verantwortung dem Tier gegenüber wieder gerecht zu werden“, betonte Prof. Stephan Neumann, Leiter der Kleintierklinik an der Universität Göttingen. Am Beispiel der Antibiotika-Resistenzen, die in den letzten Jahren stark zugenommen haben, zeigte er Wege auf, wie der Mensch im Sinne des ‚One Health‘-Gedankens nicht nur für die Tiere, sondern auch für die eigenen nachfolgenden Generationen handeln kann. Anhand von klinischen Beispielen beleuchtete er den Erfolg versprechenden Einsatz alternativer Behandlungsmethoden. Er appellierte, neue Wege zu gehen und – wie es auch die EG-Bioverordnung vorsieht – Antibiotika nur noch in den zwingend notwendigen Fällen einzusetzen, in denen diese alternativlos sind.

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Weitere Informationen zur Aktion Helping Vets finden Sie  speziell abgehandelt unter dem Thema Helping Vets / Aktion – auf dem Tiergesundheitsportal www.vetepedia.de der Heel Vet.


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Diagnose Arthrose – Der richtige Umgang mit der chronischen Erkrankung

Lebensqualität erhalten

Fit und gesund bis ins hohe Alter – das wünscht sich jeder Tierhalter für seinen Vierbeiner. Arthrose, eine auch bei Tieren häufig auftretende Gelenkerkrankung, ist deshalb für viele eine erst einmal schwer zu verdauende Diagnose, da sie die Beweglichkeit des Tieres im Zeitverlauf doch deutlich einschränken kann. Dennoch kann bei betroffenen Tieren durch rechtzeitiges Handeln noch lange eine gute Lebensqualität erhalten werden – entscheidend dafür: Eine frühe Diagnose und die richtigen Therapiemaßnahmen. 

Unter einer Arthrose versteht man eine chronische Gelenkerkrankung, die mit einer unwiderruflichen Zerstörung des Gelenkknorpels einhergeht. Oftmals ist sie das Resultat einer normalen Alterserscheinung; durch die gestiegene Lebenserwartung unserer Hunde, Katzen oder Pferde nehmen altersbedingte, krankhafte Veränderungen auch im Bereich der Gelenke zu. Daneben können sportliche Aktivitäten eine Ursache für Arthrosen sein, da diese die Gefahr von Überbelastungen oder Verletzungen bergen: Heilen akute Gelenkverletzungen nicht vollständig aus, kann eine chronische Gelenkerkrankung die Folge sein. Darüber hinaus können bei manchen Rassen angeborene oder erworbene Fehlstellungen der Gelenke zu einer Fehlbelastung führen, die wiederum einen übermäßigen Verschleiß im gesamten Gelenkbereich bedingt. Dies ist der Grund, warum bereits junge Tiere unter Arthrosen leiden können.
Die degenerative Zerstörung des Gelenkknorpels, die im Verlauf immer weiter fortschreitet, schränkt dessen Stoßdämpfer-Funktion im Gelenk ein. Da dies bei Bewegung Schmerzen bereitet, sind Lahmheiten ein typisches Anzeichen der Arthrose: Um das schmerzende Gelenk zu entlasten, nehmen die Vierbeiner eine Schonhaltung ein. Dies wiederum beschleunigt die Zerstörung des Knorpels zusätzlich, da dieser durch mangelnde Belastung nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt wird. Moderate Bewegung ist bei Arthrose deshalb notwendig.
Da sich die Krankheit meist schleichend entwickelt, sind die erstem Symptome oft nur schwer zu deuten – eine rasche Diagnose und ein frühzeitiger Behandlungsbeginn sind aber entscheidend, um den Krankheitsverlauf zu stoppen oder zumindest zu verzögern. Tierhalter sollten deshalb auf erste Anzeichen wie Bewegungseinschränkungen und Bewegungsunlust, unfreien Gang oder Schwellungen im Bereich der Gelenke achten. Beim ersten Verdacht sollte der Halter sein Tier einem Tierarzt vorstellen. Dieser kann mittels Lahmheitsuntersuchung und bildgebenden Verfahren wie Röntgen eine Arthrose sowie deren Ausmaß diagnostizieren.

Da die darauf folgende Behandlung meist für den Rest des Lebens notwendig ist, muss sie hohe Ansprühe erfüllen: Sie soll Schmerzen zuverlässig lindern, die Gelenkfunktion verbessern, frei von Nebenwirkungen sowie gleichzeitig einfach in der Anwendung sein. Biologische Arzneimittel können hier gute Dienste leisten – fragen Sie Ihren Tierarzt danach.

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Weitere Informationen zur Arthrose finden Sie  speziell abgehandelt unter den Gesundheitsthemen zu Pferd und Hund – auf dem Tiergesundheitsportal www.vetepedia.de der Heel Vet.

 

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Unfällen im Frühjahr vorbeugen

Verstauchung, Zerrung und Co
In den ungemütlichen Wintermonaten ist Bewegung im Freien bei vielen Zwei- und Vierbeinern eher Pflicht als Vergnügen. Ganz anders jetzt im Frühling: Mit steigenden Temperaturen und Sonnenschein ist gerade bei Hunden und Pferden die Freude an Bewegung kaum zu bremsen. Schnell kann es dabei aber zu einer Überanspruchung oder zu Verletzungen kommen. Wie lässt sich dem vorbeugen und was tun, wenn es doch passiert?
Im Frühling ist der Bewegungsapparat oft ein wenig „eingerostet“: Die Muskulatur ist relativ untrainiert, Bänder und Sehnen sind nicht gedehnt und auch an der Kondition mangelt es bei vielen Vierbeinern noch. Dies hält Pferde und Hunde aber nicht davon ab, über Stock und Stein zu springen, herumzutollen und ihren Bewegungsdrang auszuleben. Wenn aber der Körper nicht mit der Freude an Bewegung mithalten kann, steigt die Verletzungsgefahr. Gerade der Bewegungsapparat ist hierbei gefährdet: Bei den ersten Ausritten und langen Spaziergängen kann schon ein falscher Tritt oder Sprung zu einer Zerrung oder Stauchung führen.  

Eine moderate aber regelmäßige Bewegung ist deshalb zum Einstieg empfehlenswert, um den Bewegungsapparat zu trainieren und die Kondition auf- und auszubauen. Dabei sollten die Dauer und das Maß der Anstrengung langsam aber stetig gesteigert werden. Vor dem Sport können spielerische Übungen zum Lockern und Aufwärmen das Verletzungsrisiko reduzieren. Hundehalter können dafür zum Beispiel ihren Liebling rechts und links herum Kreise gehen lassen oder ihn durch die Beine führen. Pferde sollten sich zu Beginn mindestens zehn Minuten am langen Zügel im Schritt einlaufen, nach Aufnahme der Zügel sollten dann große Wendungen folgen. Wichtig ist in jedem Fall, das Tier dabei nicht zu überfordern. Für den Spaziergang oder Ausritt sollten Tierhalter einen weichen Untergrund wie Waldboden oder unasphaltierte Wege wählen – dies ist schonender für die Gelenke als befestigte Straßen. 

Kommt es trotz allem zu einer Verletzung, erkennen Tierhalter dies meist an einer plötzlichen Lahmheit des Vierbeiners. Äußere Zeichen eines akuten Traumas wie Schwellung, Rötung oder Wärme treten in manchen Fällen erst nach einigen Stunden auf. Bei Lahmheit sollte der Ausflug sofort abgebrochen werden und das verletze Gelenk ruhiggestellt und gekühlt werden. Auch bei harmlos erscheinenden Verletzungen ist ein Besuch beim Tierarzt ratsam, um das Ausmaß des Traumas festzustellen und – falls notwendig – entsprechende Therapiemaßnahmen einzuleiten. Denn ein schneller, reibungsloser Heilungsverlauf ist wichtig, um Folgeschäden vorzubeugen. Zur Behandlung von leichten bis mittelschweren Traumata können biologische Arzneimittel gute Dienste leisten. Fragen Sie Ihren Tierarzt nach den Möglichkeiten der biologischen Medizin.

Gut zu wissen!
Besondere Vorsicht gilt für vierbeinige Senioren: Betagtere Tiere sind allgemein weniger beweglich und haben eventuell weitere gesundheitliche Einschränkungen die es zu beachten gilt. Hier empfiehlt sich im Frühjahr ein sogenannter „Senioren-Check“ beim Tierarzt: Bei einer gründlichen Vorsorgeuntersuchung kann dieser sich ein genaues Bild der körperlichen Konstitution des Tieres machen und dem Tierhalter Empfehlungen zur richtigen und angemessenen Art und Dauer der Bewegung geben. 

Weitere Informationen rund um die Tiergesundheit finden Sie unter www.vetepedia.de

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Pferd

Neu von Heel Vet: Mit Shampoo gegen den Juckreiz

Erweiterung der Ichtho Vet® Intensivpflege-Serie
Mauke, Sommerekzem, Allergien - Hautirritationen beim Pferd sind eine häufige Problematik. Seit Juli 2016 steht mit der Pflegelinie Ichtho Vet® von Heel Vet ein umfangreiches Produktsortiment für die Intensiv-Pflege empfindlicher und strapazierter Haut beim Pferd zur Verfügung. Die Produktreihe wurde nun um das Ichtho Vet® Shampoo erweitert, das ebenfalls helles sulfoniertes Schieferöl enthält. Die natürliche Substanz hat sich bei der Regeneration belasteter und irritierter Haut bewährt. 
Die Haut von Pferden ist ein empfindliches Organ. Wird sie gereizt und strapaziert, sollten Pferdehalter so schnell wie möglich reagieren. Denn selbst was manchmal nur nach leicht irritierter Haut aussieht, kann beim Tier schnell zu einem Leidensdruck führen: Der Juckreiz, der häufig mit den Hautbeschwerden einhergeht, ist für Pferde sehr unangenehm. Um diesen zu lindern, reiben sich die Tiere an harten Oberflächen, etwa an Baumrinden oder Zäunen. Schnell kann es durch das Scheuern dann zu haarlosen Stellen oder sogar zu offenen, blutigen Wunden kommen und die Hautprobleme drastisch verschlimmern.
Mit Ichtho Vet® hat Heel Vet im Juli 2016 eine Intensiv-Pflege-Serie für strapazierte Tierhaut auf den Markt gebracht. Speziell für Pferde bietet diese die Ichtho Vet® Derma-Creme bei trockenen, rissigen oder schuppigen Hautirritationen sowie das Sommer- und Fesselgel bei feuchten Hautproblemen und bei Juckreizneigung. Neu ist nun das Ichtho Vet® Shampoo zur unterstützenden Intensivpflege bei Juckreiz, schuppiger Haut und einer Neigung zu Ekzemen. Mit dem Ichtho Vet® Shampoo können Pferdehalter Haut und Fell ihres Tieres pflegen und gleichzeitig schonend von Allergenen und Schmutz reinigen sowie Schuppen und Krusten entfernen. Die Anwendung des Shampoos ist einfach und effektiv: Das Produkt wird dazu am besten ein- bis zweimal täglich in das befeuchtete Fell einmassiert, bis Schaum entsteht. Anschließend sollte das Shampoo 5-10 Minuten einwirken und danach mit klarem Wasser gründlich ausgespült werden. Empfehlenswert ist es, im Anschluss eines der Pflegeprodukte der Ichtho Vet® Pflege-Serie aufzutragen.
Das Ichtho Vet® Shampoo enthält - wie alle anderen Pflegeprodukte der Ichtho Vet® Serie - helles sulfoniertes Schieferöl, das die Regeneration belasteter und irritierter Haut unterstützt. Außerdem Tenside, also waschaktive Substanzen, die den Reinigungsprozess erleichtern, sowie rückfettende Komponenten, um die Haut vor Austrocknung zu bewahren. Wie alle anderen Ichtho Vet® Produkte ist auch das Shampoo durch seine ausgezeichnete Verträglichkeit ideal für die tägliche Pflege geeignet und zudem frei von Kortison oder Antibiotika. Die Produkte sind ADMR-konform (Anti-Doping und Medikamentenkontrollregeln) und können daher auch vor Turnieren ohne Wartezeit angewendet werden.

Weitere Informationen zur Pferdegesundheit und zur Pflege von Tierhaut und Fell finden Sie unter www.vetepedia.de/IchthoVet

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Hund

Mit dem Hund auf Reisen

So gelingt der entspannte Urlaub mit dem Vierbeiner

Urlaub ohne Hund? Unvorstellbar! Zumindest für die 98 Prozent der knapp 1.000 Hundebesitzer, die bei einer Umfrage des Online-Portals Stadthunde.com angaben, ihren Vierbeiner mit in den Urlaub zu nehmen. Das eindeutige Ergebnis dürfte wohl keinen Tierliebhaber überraschen. Dennoch will eine Reise mit Hund gut geplant sein. Denn damit es dem Vierbeiner unterwegs und am Reiseziel an nichts fehltseien es Medikamente, der EU-Heimtierausweis oder wichtige Impfungensollte der Halter im Vorfeld das Reisegepäck inklusive Apotheke genau planen. Außerdem ist es hilfreich, sich gründlich über die Anforderungen der Anreise und über die Bedingungen für das Tier am Zielort zu informieren. Denn eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete.

Was in keinem Reisegepäck fehlen sollte
Für die Reise ins Ausland muss der Hund mit einem Chip elektronisch gekennzeichnet sein und der gültige und vollständige EU-Heimtierausweis mitgeführt werden. Informieren Sie sich frühzeitig über die Voraussetzungen für die Einreise mit Hund – Tollwutschutz etwa ist überall Pflicht. Besprechen Sie auch mit Ihrem Tierarzt, welche Impfungen, Zeckenmittel oder Wurmkuren evtl. noch verabreicht werden müssen. Auch an Leine, Halsband und Maulkorb sollte immer gedacht werden, da vor allem in öffentlichen Verkehrsmitteln in vielen Ländern Leinen- und Maulkorbpflicht herrscht. Neun von zehn befragten Hundehaltern packen neben einem Wasser- und Futternapf auch das gewohnte Futter in ausreichender Menge ein. Dies ist sinnvoll, um Verdauungsbeschwerden durch ungewohnte Nahrung zu vermeiden. Da der Transport sowie eine fremde Umgebung bei vielen Hunden Stress auslösen können, helfen vertraute Gegenstände wie ein Lieblingsspielzeug oder eine Kuscheldecke, den Hund zu beruhigen. Aus gleichem Grund sollte, wenn möglich, auch der Hundekorb mit in den Urlaub genommen werden. Biologische Arzneimittel können dem Reise-Stress schon vorbeugend sanft entgegenwirken und das Immunsystem des Hundes außerdem stärken.

Reiseapotheke - Ein unverzichtbarer Helfer auf Reisen
Auch wenn sie hoffentlich gar nicht erst geöffnet werden muss – eine Reiseapotheke für den Hund sollte ebenfalls immer dabei sein, wenn Vierbeiner und Halter zusammen auf Reisen gehen. Entweder können „fertige“ Reiseapotheken direkt erworben werden oder aber Sie stellen sich Ihre Reiseapotheke selbst zusammen. In jedem Fall sollten Sie an ein Medikament gegen Durchfall und Erbrechen denken, da gerade im Ausland Verdauungsstörungen ein häufiges Problem darstellen können. Ebenfalls empfehlenswert ist es, ein Schmerzmittel und ein leichtes Beruhigungsmittel mitzunehmen.

Mit einem Wund-Desinfektionsspray, einer Wundsalbe sowie Verbandsmaterial lassen sich leichtere Verletzungen wie Schürfwunden oder rissige Pfoten gut verarzten, eine Pinzette hilft, kleine Fremdkörper aus Wunden zu entfernen. Bei akuten Traumata wie Prellungen oder Verstauchungen dagegen helfen biologische Arzneimittel, das Entzündungsgeschehen effektiv zu regulieren und den Heilungsprozess zu fördern. Auch ein Schutz vor Parasiten darf in der Reiseapotheke nicht fehlen: Abhängig von der Reiseregion sind Antiparasitenmittel wie ein Spezialhalsband oder Spot-on-Präparate gegen Flöhe, Zecken und Mücken empfehlenswert, zur Sicherheit außerdem Zeckenzange und Flohkamm. Benötigt der Hund regelmäßig Medikamente, müssen diese unbedingt in einer ausreichenden Menge mitgeführt werden.

Außerdem ist es ratsam, sich bereits vorab über einen Tierarzt am Urlaubsort zu informieren – diese Vorsorge treffen laut Umfrage zwei von drei Hundehaltern. 

Strand-Urlaub
Wer mit seinem Vierbeiner einen Urlaub am Meer verbringt, sollte sich über Strände informieren, an denen das Mitführen von Hunden gestattet ist. Kotbeutel gehören in jedem Fall mit ins Strandgepäck, genau wie ausreichend Wasser und ein Trinknapf. Am Strand ist Schatten unabdingbar. Zeigt der Hund erste Anzeichen von Schwäche, Kreislaufproblemen oder Überhitzung, muss der Strandbesuch unverzüglich abgebrochen werden und der Hund in eine kühle Umgebung gebracht werden. 

Das Bad im Meer setzt eine gute körperliche Konstitution voraus: Leidet der Hund unter einer akuten Erkrankung, Kreislaufschwäche oder Herzerkrankung, ist Schwimmen nicht empfehlenswert. Im besten Fall wird vor der Reise mit Hund die körperliche Verfassung des Tieres vom Tierarzt untersucht und beurteilt. Ein Hund sollte nur unter Aufsicht und ohne Geschirr oder Halsband ins Wasser gehen. Nach dem Baden ist eine gründliche Dusche mit Süßwasser Pflicht, um Haut und Fell von Salzrückständen zu befreien.

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Nähere Informationen zur Reise mit Hund finden Sie auf www.vetepedia.de/hund/reisen/

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Katze

Wenn die Katze niest und schnieft

Katzenschnupfen – immer ein Fall für den Tierarzt!
Der Begriff „Katzenschnupfen“ klingt zunächst einmal relativ harmlos – dabei steckt hinter der Bezeichnung eine ernst zu nehmende Erkrankung, deren Therapie durchaus anspruchsvoll sein kann. Beim Verdacht auf Katzenschnupfen ist deshalb eine frühzeitige Diagnose und eine entsprechende Behandlung essentiell. Darüber hinaus können Katzenbesitzer einiges tun, um das Immunsystem ihrer Katze zu unterstützen und somit bestenfalls einem Katzenschnupfen vorzubeugen.

Als Katzenschnupfen werden infektiöse Erkrankungen der Atemwege und Schleimhäute im Kopfbereich von Katzen bezeichnet. Eine Ansteckung erfolgt meist direkt über den Kontakt zu einer erkrankten Katze, jedoch kann eine Übertragung auch durch Tröpfcheninfektion, etwa durch den Menschen oder durch Futtermittel, geschehen. Die Erkrankung wird anfänglich meist von Viren – häufig Herpesviren – ausgelöst. In der Folge erleichtert das durch die Infektion geschwächte Immunsystem auch weiteren Erregern wie Bakterien oder anderen Viren ein Eindringen.
Je nach ursächlichem Erreger können Verlauf und Symptome des Katzenschnupfens unterschiedlich ausfallen. Typisch sind aber Fieber, Niesen, ein starker Ausfluss aus Nase und Augen, häufig in Verbindung mit einer Bindehautentzündung. Auch Atembeschwerden, Husten oder in schlimmeren Fällen auch eine Lungenentzündung können auftreten. Erkrankte Tiere zeigen außerdem klassische Krankheitszeichen wie etwa Müdigkeit, Lethargie oder Gewichtsverlust.

Schon beim Verdacht auf einen Katzenschnupfen sollten Katzenhalter Ihren Vierbeiner beim Tierarzt vorstellen, da die Erkrankung – wird sie nicht schnell genug erkannt und therapiert – chronisch werden und Folgeschäden nach sich ziehen kann.
Der Tierarzt erkennt einen Katzenschnupfen meist schon aufgrund der typischen Symptome. Mittels eines Schleimhaut-Abstrichs kann er die vorliegenden Bakterien genau bestimmen und so eine eindeutige Diagnose stellen. Ein Bluttest gibt Aufschluss über den ursächlichen Virustyp. Dies ermöglicht eine gezielte Behandlung des Katzenschnupfens: Die durch den Tierarzt eingeleitete Therapie richtet sich dann vor allem auch nach den auftretenden Symptomen. Die Gabe eines Antibiotikums soll Sekundärinfektionen mit Bakterien bekämpfen, bei einigen Patienten ist der Einsatz von Arzneimitteln zur Stärkung des Immunsystems indiziert. Bei Katzen die nicht genug Flüssigkeit aufnehmen kann es zudem notwendig sein, Infusionen zu verabreichen. Auch die ausreichende Aufnahme von Futter muss sichergestellt sein. Fressen die Katzen nicht genug kann die Ernährung über eine Sonde fortgeführt werden. Biologische Arzneimittel können in der Akutbehandlung den Heilungsprozess unterstützen. Bis die Erkrankung ausgeheilt ist, dürfen freilaufende Katzen keinesfalls die Wohnung verlassen.

Besonders gefährdet für Katzenschnupfen sind nicht geimpfte Tiere, Jungkatzen, Freigänger und Katzen mit geschwächtem Immunsystem. Die wichtigste Vorbeugungsmaßnahme gegen Katzenschnupfen ist die Schutzimpfung: Bereits mit acht Wochen sollten Jungkatzen zum ersten Mal gegen Katzenschnupfen geimpft werden, um möglichst früh eine Grundimmunisierung zu entwickeln. Auch die folgenden Wiederholungsimpfungen müssen für einen ausreichenden Schutz erfolgen. Entscheidend ist aber auch ein stabiles und intaktes Immunsystem, um Erreger erfolgreich abwehren zu können. Faktoren, die das Abwehrsystem schwächen – etwa Stress, ungünstige Haltungsbedingungen oder unzureichende Ernährung – sollten deshalb vermieden werden. Katzenhalter können die Immunabwehr Ihres Vierbeiners aber auch aktiv fördern und stärken – gut geeignet sind hierfür biologische Arzneimittel.

Weitere Informationen zur Gesundheit von Katzen und zum Thema Katzenschnupfen finden Sie unter www.vetepedia.de

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