Stressfaktor Hundesport?

Was dem Hund hilft, beim Training und Turnier entspannt zu bleiben

  • Hundesport bringt Spaß und Abwechslung für Mensch und Tier, kann für den Hund aber auch mit körperlichem und teils psychischem Stress verbunden sein. .
  • Durch eine vermehrte Ausschüttung der Hormone Cortisol und Gastrin kann wiederkehrender Stress krank machen und zu einer Magenschleimhautentzündung, einem Magengeschwür oder einer erhöhten Infektanfälligkeit beim Hund führen. 
  • Halter*innen sollten auf Stressanzeichen bei ihrem Hund achten, Maßnahmen zur Stressreduktion ergreifen und im Zweifel tierärztlichen Rat suchen.
  • Eine effektive Möglichkeit, wirksam und auf natürliche Weise bei Stress zu unterstützen, ist das neue Tierarzneimittel Nurexan ad us. vet. Die sehr gut verträglichen Tabletten enthalten natürliche Inhaltstoffe wie Passionsblume und Hafer, die nachweislich beruhigend wirken und einen positiven Einfluss auf die Stressverarbeitung haben.1    

Ob Agility oder Obedience, Dummy Training oder Dog Dancing: Hundesport hat unter Vier- und Zweibeinern viele Fans. Da Sporthunde im Training und Wettkampf besonderen körperlichen Belastungen ausgesetzt sind, wissen die meisten Halter*innen um das erhöhte Verletzungsrisiko ihrer Tiere beim Hundesport. Weitaus weniger bekannt ist dagegen, dass dieser auch einen körperlichen sowie psychischen Stressfaktor für den Vierbeiner darstellen kann – unabhängig von der Begeisterung des Tieres für den Sport. Da wiederkehrender Stress auch gesundheitliche Problem nach sich ziehen kann, sollten Halter*innen eines Sporthundes auf Stressanzeichen bei ihrem Tier achten, die ursächlichen Stressfaktoren identifizieren und – sofern möglich – beseitigen. Zur Unterstützung bei wiederkehrendem Stress eignet sich zudem das neue Tierarzneimittel Nurexan ad us. vet., das dank seiner natürlichen Inhaltstoffe nachweislich beruhigend wirkt und einen positiven Einfluss auf die Stressverarbeitung hat.1

Fast alle Hunde lieben Bewegung, Abwechslung und werden gerne gefordert. Gemeinsamer Sport mit dem/der Halter*in bietet deshalb nicht nur ein Plus an Bewegung, sondern auch viel Spaß und kann die Beziehung zwischen Vier- und Zweibeiner stärken. Dabei sollte aber nicht vergessen werden, dass Hundesport auch mit hohen physischen Anforderungen für das Tier einhergehen kann. Der Körper reagiert auf die Belastung in physiologischer Weise sowohl bei uns Menschen als auch bei unseren Tieren mit einer sogenannten Stressreaktion, bei der u.a. Cortisol ausgeschüttet wird. Durch diese Stressreaktion wird schnell Energie für die körperliche Leistung bereitgestellt. Aber auch psychischer Stress kann bei einigen Hunden auftreten und löst im Körper die gleiche Stressreaktion aus wie körperlicher Stress. Auslöser können beispielsweise Autofahrten zum Turnier, ungewohnte Geräusche oder ein ungewohntes Umfeld, aber auch fremde Menschen oder Artgenossen sein.  

Wie sich Stress bei Hunden äußern kann
Generell muss zwischen akutem Stress, der meist nur über Minuten bis zu mehreren Stunden andauert oder aber auch wiederkehrend sein kann, und chronischem Stress, der über Wochen und Monate geht, unterschieden werden. Während akuter und kurz anhaltender Stress meist keinen negativen Einfluss auf die Gesundheit hat, kann ständig wiederkehrender oder chronischer Stress zu gesundheitlichen Problemen führen. Die Anzeichen von Stress können dabei von Hund zu Hund unterschiedlich sein und sind dadurch für den/die Halter*in nicht immer leicht zu erkennen. Deshalb ist es wichtig, das Tier genau zu beobachten, denn oftmals braucht es mehr als einen Blick, um eine akute Stressreaktion beim Hund als solche wahrzunehmen. So neigen einige Vierbeiner eher dazu, Stress und nervöse Unruhe zu verstecken, während andere sich durch auffälliges Verhalten mitteilen. Typische Stresssymptome beim Hund sind etwa Unruhe oder gesteigerte Aktivität, Maulschlecken, Gähnen, Zittern, Verkriechen oder Verstecken sowie Lautäußerungen wie Jammern oder Winseln. 

Wiederkehrender Stress als Gefahr für die Gesundheit
Unabhängig davon, ob Stress durch körperliche Faktoren (z. B. körperliche Anstrengung) oder psychische Faktoren (z. B. Angst) entsteht, kommt es immer zu einer körperlichen Reaktion. Unter Stress wird z.B. das Hormon Gastrin vermehrt ausgeschüttet, das unter anderem die Magensäureproduktion anregt. In der Folge erhöht sich dadurch das Risiko für eine Magenschleimhautentzündung (Gastritis) oder ein Magengeschwür (Magenulkus). Beide Erkrankungen machen sich vor allem durch Appetitlosigkeit und Erbrechen bemerkbar. Die gleichzeitige Ausschüttung des Stresshormons Cortisol erhöht zudem zwar kurzfristig die Leistungsfähigkeit, hat aber bei langfristiger Erhöhung ebenfalls negative Effekte. So leidet etwa auch das Immunsystem unter wiederkehrendem Stress, da sich die Anzahl der Leukozyten im Körper verringert. Diese Zellen im Blut sind insbesondere für die Abwehr von Krankheitserregern zuständig. Unter Stress ist also die Immunabwehr herabgesetzt und die Infektanfälligkeit nimmt deutlich zu.  
 
Gestresste Sporthunde natürlich unterstützen
Wer das Gefühl hat, dass sein Vierbeiner unter Stress oder nervöser Unruhe leidet, sollte zunächst tiermedizinischen Rat suchen, um die zugrunde liegenden Stressfaktoren zu identifizieren und eine Erkrankung auszuschließen. Oft ist dann eine Optimierung der Fütterungs- und Haltungsbedingungen oder eine Änderung in der Trainingsroutine angezeigt. Eine effektive Möglichkeit, Haustiere wirksam und auf natürliche Weise zu unterstützen, ist außerdem das neue biologische Tierarzneimittel Nurexan ad us. vet.. Es enthält aufeinander abgestimmte Inhaltstoffe wie zum Beispiel Passionsblume und Hafer, die beruhigend wirken und einen positiven Einfluss auf die Stressverarbeitung haben. Dies zeigte auch eine aktuelle Studie1 mit sibirischen Huskies beim Hundeschlitten-Training. Die Tiere erhielten vor dem Training entweder Nurexan ad us. vet. Tabletten oder aber ein Placebo. Es konnte gezeigt werden, dass die Stress-Parameter Cortisol und Gastrin bei den Hunden mit Nurexan ad us. vet. deutlich weniger anstiegen als in der Placebo-Gruppe. Somit reduziert das sehr gut verträgliche Tierarzneimittel nachweislich die Stressantwort, hilft, besser mit Stress umzugehen, und kann den gesundheitlichen Folgen von wiederkehrendem Stress entgegenwirken, ohne die Leistungsfähigkeit der Tiere zu beeinflussen. Aufgrund des schnellen Wirkeintritts sind die Tabletten für akute Stresssituationen wie z.B. die Anreise geeignet, können aber auch für die Langzeittherapie eingesetzt werden.

Mehr Infos und Tipps zum Thema Stress beim Hund gibt es unter www.vetepedia.de/gesundheitsthemen/hund/stress    

                                      
Quellen:

1 Keller A, Conradi J, Weber C, Failing K and Wergin M (2021) Efficacy of Nx4 to Reduce Plasma Cortisol and Gastrin Levels in Norwegian Sled Dogs During an Exercise Induced Stress Response: A Prospective, Randomized, Double Blinded, Placebo-Controlled Cohort Study. Front. Vet. Sci. 8:741459. doi: 10.3389/fvets.2021.741459

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