Chronische Nierenerkrankungen bei Katzen

Wie Stubentiger trotz CNE noch ein gutes Leben führen können

  • Katzen können bei guter Haltung heute 15 Jahre und älter werden. 
  • Mit zunehmendem Lebensalter steigt jedoch das Risiko, eine chronische Nierenerkrankung (CNE) zu entwickeln. 
  • Im Verlauf der unheilbaren und fortschreitenden Erkrankung nimmt die lebenswichtige Nierenfunktion nach und nach immer weiter ab.
  • Wichtig sind regelmäßige tierärztliche Vorsorgeuntersuchungen, denn bei einer frühzeitigen Diagnose lässt sich der Verlauf einer CNE mithilfe einer geeigneten Therapie oftmals verlangsamen und die Lebensqualität des Tieres möglichst lange erhalten.
  • Neben speziellen Nieren-Diäten haben sich biologische Tierarzneimittel (z. B. SUC-Therapie) bewährt, um die Nierenfunktion und den Energiestoffwechsel zu unterstützen.

Rund 16,7 Millionen Katzen leben in deutschen Haushalten und sind damit die Nummer eins unserer beliebtesten Haustiere.1 Bei guter Haltung und Pflege können die Samtpfoten mittlerweile 15 Jahre und älter werden. Mit zunehmenden Lebensjahren steigt jedoch auch bei Katzen das Risiko für Erkrankungen. Besonders gefährdet ist dabei die Nierengesundheit, denn etwa jede dritte Katze über 15 Jahren leidet an einer chronischen Nierenerkrankung.2 Bei der sogenannten CNE handelt sich um eine un-heilbare und fortschreitende Erkrankung – die Nierenfunktion nimmt nach und nach immer weiter ab. Damit Katzensenioren trotz CNE noch möglichst lange und gut leben können, sind regelmäßige Routine-Checks der Nieren beim Tierarzt unerlässlich. Denn wird die Erkrankung in einem frühen Stadium erkannt, lässt sich ihr Verlauf mit geeigneten Therapiemaßnahmen in vielen Fällen verlangsamen und die Lebensqualität der Katze erhalten.

Die CNE ist eine tückische Erkrankung: Sie entwickelt sich schleichend und in der Regel lange unbemerkt, die lebenswichtige Nierenfunktion nimmt dabei jedoch immer weiter ab. Erste Anzeichen treten meist erst dann auf, wenn bereits bis zu zwei Drittel der Nieren geschädigt sind. Halter*innen fällt dann vielleicht auf, dass die Katze wählerischer frisst und an Gewicht verliert. Bei Wohnungskatzen lässt sich oft feststellen, dass das Katzenklo öfter nass ist, die Katze also mehr Urin absetzt und mehr trinkt als zuvor. Hinzu können weitere Symptome wie Austrocknung, stumpfes Fell, Durchfall, Teilnahmslosigkeit und Mundgeruch kommen. Spätestens dann sollten die Ursachen unbedingt tierärztlich abgeklärt werden. Idealerweise lassen Katzenhalter*innen aber schon einen Nieren-Basis-Check durchführen, sobald der Vierbeiner ausgewachsen ist. Spätestens ab einem Alter von sieben Jahren sollten dann jährliche Routine-Checks der Nieren bei der Tierärztin oder dem Tierarzt erfolgen.

Therapie-Maßnahmen für ein gutes Leben mit CNE     
Obwohl eine CNE nicht heilbar ist, können entsprechende Therapie-Maßnahmen ihr Fortschreiten meist verlangsamen und dadurch das Leben der Katze bei möglichst guter Lebensqualität verlängern. Für einen bestmöglichen Behandlungserfolg ist eine frühzeitige Diagnose wichtig – je mehr Nierengewebe noch funktionsfähig ist, desto besser sind die Aussichten, den Verlauf der Erkrankung positiv zu beeinflussen. Neben Nierendiätfuttermitteln haben sich dabei unter anderem biologische Tierarzneimittel bewährt. So kann etwa die biologische SUC-Therapie mit den Arzneimitteln Solidago compositum ad us. vet., Ubichinon compositum ad us. vet. und Coenzyme compositum ad us. vet. die Nierenfunktion unterstützen und damit die Lebensqualität der Katze möglichst lange erhalten. Die gut verträglichen Tierarzneimittel sind zur Langzeittherapie geeignet und lassen sich auch mit anderen Medikamenten kombinieren. Beides ist wichtig, da die Therapie in der Regel für den Rest des Katzenlebens notwendig ist.

Zuwendung, Geduld und gutes Futter
Gleiches gilt auch für die Nierendiät, auch wenn viele Katzen das Diätfutter, das ihnen guttun würde, nicht fressen möchten. In diesem Fall gilt es herauszufinden, welches Futter die Katze mag und was ihr auch bekommt. Das kann ein längerer Prozess sein bei dem Sie als Halter*in viel Geduld beweisen müssen und die Futterumstellung auch nur langsam erfolgen sollte. Wichtig ist auf jeden Fall immer, dass die Katze über das Futter genug Energie aufnimmt. Zusätzlich sollte der nierenkranken Katze – so wie alle Katzen – immer ausreichend Wasser zur Verfügung stehen und sie sollte regelmäßig gewogen werden, um einen Gewichtsverlust frühzeitig feststellen zu können.

Mehr Infos rund um die CNE sowie einen Nieren-Check für Ihre Katze finden Sie unter https://www.vetepedia.de/gesundheitsthemen/katze/niere

Biologische Heilmittel Heel GmbH

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Quellen:
1 de.statista.com/statistik/daten/studie/30157/umfrage/anzahl-der-haustiere-in-deutschen-haushalten-seit-2008/
2 Geddes et al., 2013

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