Gut gewappnet in der kalten Jahreszeit?

So können wir unseren Hund bei einem akuten Arthrose-Schub unterstützen

  • Kälte und eine hohe Luftfeuchtigkeit erhöhen im Winter das Risiko eines akuten Arthrose-Schubs bei Hunden. 
  • Das Entzündungsgeschehen, das mit einem Arthrose-Schub im Gelenk einhergeht, kann sich durch eine Schwellung und Überwärmung des Gelenks äußern. 
  • Zudem zeigt der Hund meist starke Einschränkungen in der Beweglichkeit (z. B. steifer Gang, Schwierigkeiten beim Aufstehen bzw. Hinsetzen und Ablegen).
  • Eine Abklärung durch den Tierarzt ist immer ratsam – auch weil der Hund je nach Schwere der Problematik ggf. Schmerzmittel oder Entzündungshemmer benötigt.
  • Als Halter können wir unseren Vierbeiner mit verschiedenen Maßnahmen unter-stützen, etwa mit moderater Bewegung, Physiotherapie oder Kälteanwendungen. 
  • Auch biologische Tierarzneimittel haben sich bei der Arthrose-Therapie bewährt. Beim akuten Arthrose-Schub empfiehlt sich die kombinierte Gabe von Zeel ad us. vet. und Traumeel ad us. vet. 

Kälte – Nässe – Gelenkschmerzen! Diese Konstellation kennen Halter eines Arthrose-geplagten Vierbeiners leider nur zu gut. Denn bei kalten Temperaturen und hoher Luft-feuchtigkeit macht die chronische Gelenkerkrankung vielen Hunden ganz besonders schwer zu schaffen. Doch auch wenn wir der ungünstigen Witterung kaum entkommen können, um einen Arthrose-Schub zu verhindern, so lässt sich doch einiges dafür tun, unseren Hund im Akutfall zu unterstützen und seine Beschwerden zu lindern.    

Die Arthrose, eine degenerative Gelenkerkrankung, ist bei unseren Hunden weit verbreitet. Sie entsteht häufig im höheren Alter als Folge des normalen Gelenkverschleißes und gilt daher als eine typische Alterserkrankung. Aber auch Über- oder Fehlbelastungen, zu denen es infolge von Verletzungen, Übergewicht oder auch beim Hundesport kommen kann, begünstigen die Entstehung einer Gelenkerkrankung. Für die Patienten stellt Arthrose meist eine große Belastung dar, da sie mit Schmerzen und Bewegungseinschränkungen verbunden ist, die sich als wiederkehrende Lahmheiten äußern. Aber nicht nur bei der Fortbewegung sind Arthrosepatienten eingeschränkt – auch das Kratzen, Strecken oder Spielen fällt zunehmend schwer, wodurch die Erkrankung auch die Lebensqualität und Bewegungsfreude der betroffenen Tiere deutlich einschränkt.

Kälte verstärkt den Schmerz    
Schuld an den quälenden Arthrose-Symptomen sind Entzündungsschübe in den betroffenen Gelenken, die auf Dauer das Knorpel- und Knochengewebe schädigen und mit der Zeit in ihrer Häufigkeit und Stärke zunehmen können. Anzeichen für eine solche Entzündung können eine Schwellung und Überwärmung des Gelenks sein. Aber auch eine plötzliche Verschlechterung kann auf einen akuten Arthrose-Schub hindeuten – etwa, wenn es dem Vierbeiner besonders schwerfällt, sich zu bewegen, der Gang steif wirkt, das Hinsetzen und Aufstehen nur noch mühsam gelingt und der Hund allgemeine Anzeichen von Schmerz zeigt. Diese Problematik tritt besonders oft im Winter auf, auch wenn die Gründe dafür wissenschaftlich noch nicht eindeutig geklärt sind. Vermutet wird, dass mehrere Faktoren daran beteiligt sind: Bei kalten Temperaturen verlangsamt sich der Stoffwechsel, die Durchblutung der Muskeln ist vermindert und die Viskosität der Gelenkflüssigkeit ist reduziert, die als natürliches Schmiermittel im Gelenk dient. Dadurch kann sich der Reibungsschmerz im Gelenk bei Kälte verstärken. Zudem trägt auch das im Winter meist deutlich geringere Bewegungspensum dazu bei, dass die Gelenkschmerzen zunehmen. Im Winter ist die Belastung der Tiere durch die Arthrose-Symptome folglich oft besonders hoch. 

Was lindert die Beschwerden bei einem akuten Arthrose-Schub?    
Leidet der Hund unter starken Schmerzen, ist es in jedem Fall ratsam, den Tierarzt aufzusuchen und den Vierbeiner gründlich untersuchen zu lassen. Je nachdem, wie schwer der Arthrose-Schub verläuft, kann es auch notwendig sein, den Hund mit verschreibungspflichtigen Schmerzmitteln oder Entzündungshemmern zu behandeln. Aber auch als Halter können wir unseren Vierbeiner in dieser Situation unterstützen und zur Besserung seiner Beschwerden beitragen. Die folgenden vier Tipps können dabei helfen: 

1.    Bewegung
Auch wenn den Vierbeiner bei einem akuten Arthrose-Schub jede Bewegung schmerzt: Einen Hund mit Arthrose zu schonen, verschlimmert die Problematik nur noch zusätzlich. Denn nur durch Be- und Entlastung wird der Gelenkknorpel mit Nährstoffen versorgt, die er dringend benötigt. Tägliche Bewegung ist also essentiell, sollte aber in Absprache mit dem Tierarzt an den Gesundheitszustand des Patienten angepasst sein. Sehr gut geeignet sind zum Beispiel gemütliche Spaziergänge.  

2.    Kälte
Obwohl es widersprüchlich erscheinen mag: Die Anwendung von Kälte kann bei einer akuten Entzündung im Gelenk guttun, da sie schmerzlindernd und entzündungshemmend wirkt. Dazu empfiehlt es sich, ein Kühl-Pad für einige Minuten auf das betroffene Gelenk zu legen. Aber Achtung: Das Kühl-Pad zuvor unbedingt in ein Tuch einschlagen, um Kälteschäden auf der Haut zu vermeiden. Sollte dem Hund eine solche Behandlung unangenehm sein, wird er das in der Regel schnell zeigen und sollte dann auch keinesfalls dazu gezwungen werden. 

3.    Physiotherapie 
Professionelle Physiotherapie mit physikalischen Methoden wie Laser, Strom oder Ultraschall kann bei einem akuten Arthrose-Schub schmerz- und entzündungslindernd wirken. Eine professionelle Bewegungstherapie, zum Beispiel auf dem (Unterwasser-)Laufband, fördert den Muskelaufbau und die Koordinationsfähigkeit des Patienten. Aber auch die Chiropraktik kann sowohl als Therapieelement einer multimodalen Arthrosebehandlung, als auch während eines akuten Arthrose-Schubs zur Verbesserung der Beweglichkeit von Wirbelsäule und Gliedmaßen beitragen und wohltuend wirken.

4.    Biologische Arthrose-Therapie 
Da es sich bei der Arthrose um eine chronische Erkrankung handelt, ist häufig eine dauerhafte Therapie notwendig. In der tierärztlichen Praxis und bei Hundehaltern haben sich biologische Tierarzneimittel dazu seit langem bewährt. Diese enthalten aufeinander abgestimmte Einzelsubstanzen, die ihre Wirkung gleichzeitig an verschiedenen Stellen im Körper entfalten. Die kombinierten Inhaltsstoffe wie etwa Arnika, Beinwell oder Schwefel (z. B. in Zeel ad us. vet.) verfügen über entzündungshemmende, schmerzstillende sowie knorpelschützende Eigenschaften. Bei einem akuten schmerzhaften Arthrose-Schub empfiehlt sich eine unterstützende Gabe von biologischen Tierarzneimitteln mit schmerzlindernden, entzündungshemmenden und abschwellenden Effekten, die klassisch zur Behandlung akuter Entzündungen eingesetzt werden (z. B. Traumeel ad us. vet.). Biologische Tierarzneimittel sind sehr gut verträglich und können dadurch auch langfristig eingesetzt werden.     

Eine gute Hilfestellung, um den Gesundheitszustand Ihres Hundes besser einschätzen zu können, gibt Ihnen der Arthrose-Check unter https://www.vetepedia.de/gesundheitsthemen/hund/bewegungsapparat/arthrose-check

Biologische Heilmittel Heel GmbH

Material komplett herunterladen (zip)

Das Material enthält den o.a. Publikumspressetext sowie das nebenstehende Bildmaterial in Druckqualität, das für redaktionelle Zwecke unter Angabe des Bildnachweises (Fotos: © Heel GmbH) kostenlos verwendet werden kann.

Zurück...