Sport- und Weideverletzungen richtig behandeln

Hilfe, mein Pferd lahmt!

  • Pferde sind Lauftiere und bewegen sich gern und viel. Dadurch kann es jedoch auch leicht zu Verletzungen kommen.
  • Bei Turnieren, Ausritten oder auf der Koppel genügt mitunter schon ein falscher Tritt und schon ist es passiert – das Pferd lahmt!
  • In der Regel liegen dann akute stumpfe Traumata wie Verstauchungen, Prellungen oder Zerrungen vor. 
  • Jetzt gilt: Jegliche Aktivitäten sofort abbrechen, ggf. kühlen und schonen. Und: Lieber einmal zu oft den Tierarzt geholt als einmal zu wenig!
  • Selbst wenn eine Prellung, Verstauchung oder Zerrung zunächst harmlos erscheint, sollten akute Verletzungen immer behandelt werden, um Folgeschäden zu vermeiden.
  • Biologische Tierarzneimittel können das Entzündungsgeschehen effektiv und schonend regulieren und den Heilungsverlauf unterstützen.
  • Bewährte Inhaltsstoffe wie Beinwell, Ringelblume und Arnika (z. B.  in Traumeel LT ad us. vet.) haben u.a. schmerzlindernde, entzündungshemmende und abschwellende Effekte und leisten bei der Behandlung von Verletzungen gute Dienste.

Was für ein herrlicher Anblick, wenn ein Pferd mit wehendem Schweif über die Koppel galoppiert, mit einem prachtvollen Satz ein Hindernis bezwingt oder beim Dressurreiten in einer eleganten Traversale die Beine kreuzt! Mit ihrer Kraft und Bewegungsfreude begeistern die edlen Tiere uns Menschen immer wieder. Allerdings kann es im Turniersport oder im Training zu Verletzungen kommen. Und auch auf der Weide oder bei einem Ausritt genügt mitunter ein unglücklicher Tritt oder eine falsche Bewegung und das Pferd lahmt. Selbst wenn die zugrunde liegende Verletzung nicht dramatisch erscheint, sollten Pferdehalterinnen und -halter die Heilung in jedem Fall mit geeigneten Maßnahmen unterstützen – auch, um Folgeschäden bei ihrem Vierbeiner zu vermeiden.
 
In den meisten Fällen liegen einer akuten Lahmheit sogenannte stumpfe Traumata der Glied-maßen oder des Rückens zugrunde – also Zerrungen, Prellungen, Verstauchungen, aber auch muskuläre Verspannungen. Reiter erkennen dies unter anderem daran, dass ihr Pferd „unrund“ läuft und versucht, das betroffene Bein oder auch einen Muskel zu schonen, um Schmerzen zu vermeiden. Bei solchen Anzeichen gilt es, jegliche Aktivität sofort einzustellen. Meist können Pferdehalter an der entsprechenden Stelle eine Schwellung ertasten, oft erst nach ein paar Stunden treten dann häufig auch Rötung und Erwärmung auf. Als Erste-Hilfe-Maßnahme kann die betroffene Stelle vorsichtig gekühlt werden, zum Beispiel mit einem nassen Handtuch oder einem eingewickelten Coldpack. 

Entzündung regulieren, Heilung unterstützen    
Auch wenn die Verletzung zunächst harmlos erscheint, ist eine tierärztliche Untersuchung immer empfehlenswert. Das ist auch deshalb wichtig, weil stumpfe Traumata oft komplexe Entzündungsreaktionen im Körper auslösen. Diese sind zunächst keine Komplikation, sondern ganz normal und sogar wichtig für den Heilungsprozess. Überschießende und anhaltende Entzündungen jedoch können die Reparatur des geschädigten Gewebes verzögern oder ganz verhindern. Dann besteht die Gefahr, z.B. nach Gelenksverletzungen, dass es zu Langzeitschäden wie einer Arthrose kommen kann. Daher sollte schon in der Anfangsphase der Ent-zündung eine begleitende Behandlung begonnen werden. Bewährt haben sich hier biologische Tierarzneimittel mit optimal aufeinander abgestimmten Inhaltsstoffen wie Beinwell, Ringelblume und Arnika (z. B. in Traumeel LT ad us. vet., erhältlich in Form von Tabletten, Gel und Ampullen zur Injektion). Diese bewährten natürlichen Wirkstoffe haben u.a. schmerzlindernde, entzündungshemmende sowie abschwellende Effekte und regulieren das Entzündungsgeschehen auf effektive Weise.

Erst kurieren, dann trainieren    
In der akuten Phase einer Lahmheit bzw. eines Traumas ist in der Regel erst einmal Boxenruhe angezeigt, damit sich das Tier schonen und die Verletzung heilen kann. Bei leichten und mittelschweren Traumata genügen hier meist wenige Tage, danach kann mit einem kontrollierten Bewegungsprogramm gestartet werden. In schwereren Fällen entscheidet der Tierarzt über weitere Maßnahmen wie beispielsweise operative Eingriffe. Mit sportlichem Training sollte erst dann wieder begonnen werden, wenn die Verletzung komplett ausgeheilt ist und sowohl die Muskulatur als auch die Kondition durch ein Aufbautraining wieder voll hergestellt sind.

Weitere Informationen rund um den Bewegungsapparat von Pferden finden Sie unter https://www.vetepedia.de/gesundheitsthemen/pferd/bewegungsapparat

Biologische Heilmittel Heel GmbH

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