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Wenn der Hund plötzlich humpelt…  

So reagierst Du richtig auf eine akute Lahmheit Deines Vierbeiners

  • Beim Spielen oder Sport ziehen sich unsere Vierbeiner schnell einmal Verletzungen zu.
  • Häufig handelt es sich dabei um Prellungen, Verstauchungen oder Zerrungen. 
  • Meist erkennst Du eine solche Verletzung als erstes an einer plötzlich auftretenden Lahmheit. 
  • Mit den richtigen Maßnahmen kannst Du Deinem Hund Erste Hilfe leisten. 
  • Da wir als Halter die Schwere eine Verletzung nicht immer richtig einschätzen können, ist ein Besuch beim Tierarzt zur Sicherheit in jedem Fall empfehlenswert. 
  • Auch bei Verletzungen, die nicht so schwerwiegend sind, kannst Du den Heilungsverlauf unterstützen und dadurch möglichen Folgeschäden vorbeugen. Dafür sind z. B. biologische Tierarzneimittel mit bewährten Inhaltsstoffen wie Beinwell, Ringelblume und Arnika (z. B. in Traumeel ad us. vet.) geeignet.

Bei unseren Vierbeinern kann es beim Spielen oder Hundesport ganz schön wild zugehen – und das bleibt manchmal auch nicht ohne Folgen! Denn gerade für Verletzungen wie Prellungen, Verstauchungen oder Zerrungen braucht es keine spektakulären Unfälle: Oftmals reicht schon ein kleines Stolpern oder ein zufälliger Zusammenstoß und das Unglück ist geschehen – der Hund humpelt! Scheint die Ursache nicht schwerwiegend zu sein, atmen wir als Halter erst einmal auf. Aber Vorsicht! Auch bei zunächst harmlos erscheinenden Verletzungen kommt es physiologisch zu einer komplexen Entzündungsreaktion, die für eine reibungslose Heilung notwendig ist. Daher ist es ratsam, als Halter mit den richtigen Maßnahmen die besten Voraussetzungen für eine rasche Abheilung zu schaffen.

Wenn der Hund plötzlich lahmt oder ein Bein nachzieht, sind wir sofort in Alarmbereitschaft! Zum Glück gibt es aber zahlreiche Ursachen für eine neu aufgetretene Lahmheit, die nicht allzu schwerwiegend sind: Ein Fremdkörper in der Pfote wie ein eingetretener Dorn oder ein spitzes Steinchen, aber auch eine eingerissene Kralle oder eine wunde Stelle am Ballen können sehr schmerzhaft sein und dazu führen, dass der Hund das Bein nicht mehr belastet. Ist die Ursache erst einmal gefunden, kann das Problem mit der richtigen Behandlung meist schnell behoben werden.

Prellungen, Zerrungen & Co. immer ernst nehmen   
Hinter einer plötzlich auftretenden Lahmheit können aber auch  Verletzungen der Muskeln, der Gelenke oder andere Strukturen des Bewegungsapparates wie der Sehnen oder Bänder stecken. Die Unterscheidung einer harmlosen von einer schwerwiegenderen Verletzung ist nicht immer auf Anhieb möglich. Einige Zeit nach dem Trauma – manchmal erst nach Stunden – zeigen sich dann die klassischen Zeichen einer Entzündung: Die betroffene Stelle rötet sich, schwillt an, erwärmt sich und ist schmerzhaft. Auch wenn wir eine Entzündung in der Regel mit etwas Negativem verbinden, ist dies hier nicht der Fall – ganz im Gegenteil! Denn der Entzündungsprozess ist ein komplexes Geschehen, das ideale Bedingungen für den Körper schafft, um das geschädigte Gewebe reparieren zu können. Dieser Entzündungsprozess verläuft aber nicht immer in den richtigen Bahnen – er kann zu stark, aber auch zu schwach ausfallen. Dies hat meist zur Folge, dass sich der Heilungsprozess verzögert oder es zu Komplikationen kommt. In solchen Fällen kann sich selbst aus einer anfangs harmlosen Verletzung ein schwerwiegendes Krankheitsgeschehen – zum Teil mit dauerhaften Folgen – entwickeln. Deshalb ist es sehr wichtig, auch harmlos erscheinende Verletzungen ernst zu nehmen und den Vierbeiner mit den richtigen Erste Hilfe-Maßnahmen so gut es geht zu unterstützen. 

So kannst Du bei kleinen Unfällen Erste Hilfe leisten 
Wenn Dein Vierbeiner plötzlich humpelt, kann Dir folgende Checkliste dabei helfen, schnell und richtig zu handeln:
• Sobald Du eine Lahmheit bei Deinem Hund feststellst, solltest Du jegliche Aktivität unverzüglich abbrechen.
• Stelle das verletzte Bein nach Möglichkeit ruhig, um eine weitere Belastung so gut es geht zu verhindern. 
• Taste Deinen Hund vorsichtig ab – sofern er es zulässt – und versuche festzustellen, woher die Lahmheit kommt. Siehst Du sichtbare Verletzungen? Oder stellst Du eine Schwellung oder eine besonders warme Stelle fest? Auch die Schmerzreaktion Deines Hundes kann Dir Hinweise auf die Stelle und die Art der Verletzung geben.
• Sofern es sich nicht um eine offene Verletzung handelt, kannst Du das verletze Bein vorsichtig kühlen – entweder mit einem nassen Handtuch oder einem Kühlkissen. Letzteres solltest Du unbedingt in ein Geschirr- oder Handtuch einschlagen, um eine  Unterkühlung der Haut zu vermeiden.
• Suche bitte unverzüglich einen Tierarzt auf, wenn Du einen Bruch vermutest, sich das betroffene Bein in einer unnatürlichen Stellung befindet, eine starke Schwellung auftritt oder Dein Vierbeiner starke Schmerzen hat.
• Aber auch sonst ist ein Tierarztbesuch zur Sicherheit immer ratsam. Denn als Halter können wir die Schwere einer Verletzung nicht immer richtig einschätzen. Spätestens dann, wenn Dein Hund nach zwei Tagen immer noch humpelt oder andere anhaltende Symptome zeigt, solltest Du mit ihm den Tierarzt aufsuchen.
• Um die Heilung einer Prellung, Zerrung oder Verstauchung zu unterstützen, hat sich der Einsatz biologischer Tierarzneimittel bewährt: Aufeinander abgestimmte Einzelsubstanzen wie Beinwell, Ringelblume und Arnika (wie z.B. in Traumeel ad us. vet.) wirken u.a. schmerzlindernd, entzündungshemmend sowie abschwellend – folglich regulieren sie das Entzündungsgeschehen auf effektive Weise und fördern den Heilungsprozess. Dabei sind sie gut verträglich und können mit anderen Medikamenten kombiniert werden. Dein Tierarzt berät Dich gerne dazu. 

Weitere Informationen zu den Themen Lahmheit, Zerrung und Verstauchung beim Hund findest Du unter https://www.vetepedia.de/gesundheitsthemen/hund/bewegungsapparat/lahmheit-zerrung-verstauchung/

Biologische Heilmittel Heel GmbH

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