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Arthrose-Check für Vierbeiner

Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung sind entscheidend

Die chronische Gelenkerkrankung Arthrose ist tückisch: In der Regel verläuft sie schleichend und macht sich erst dann bemerkbar, wenn bereits ein Großteil des Gelenkknorpels zerstört ist. Allerdings verstärken sich Arthrose-bedingte Gelenkbeschwerden bei nass-kaltem Wetter oftmals zunehmend. Falls Ihr Hund in den vergangenen Monaten also eine deutliche Bewegungsunlust gezeigt hat oder ihm das Treppensteigen, Aufstehen oder Kratzen Probleme bereitet haben, lohnt es sich, einen Arthrose-Check zu machen. Dieser kann Ihnen dabei helfen, Veränderungen bei Ihrem Vierbeiner schon möglichst frühzeitig zu erkennen – und das zahlt sich aus! Denn je früher eine Arthrose diagnostiziert und behandelt wird, desto besser stehen die Chancen, die Lebensqualität Ihres Hundes möglichst lange zu erhalten. 

Arthrose ist eine fortschreitende Gelenkerkrankung, die bei Hunden mit zunehmendem Alter immer häufiger auftritt. Doch nicht in jedem Fall liegen ihr altersbedingte Abnutzungserscheinungen zugrunde: Auch Über-, Unter- oder Fehlbelastungen, angeborene Fehlstellungen der Gelenke sowie nicht reibungslos ausgeheilte Verletzungen des Bewegungsapparates können zur Entstehung einer Arthrose führen, die folglich auch bereits bei jüngeren Tieren auftreten kann. Unabhängig von der Ursache kommt es bei einer Arthrose immer zu der unwiderruflichen Zerstörung des Gelenkknorpels. Da dieser im Gelenk als „Stoßdämpfer“ dient, geht sein Verlust mit Bewegungsschmerz und eingeschränkter Beweglichkeit einher. Ein charakteristisches Symptom der Arthrose beim Hund ist der sogenannte Anlaufschmerz zu Beginn der Bewegung. Dieser entwickelt sich meist hin zu einem dauerhaft bestehenden Schmerz, was die Mobilität und Lebensqualität des Tieres stark beeinträchtigen kann.

Früherkennung dank Arthrose-Check 
Auch wenn eine Arthrose nicht heilbar ist, gibt es heute verschiedene Behandlungsoptionen, die das Fortschreiten der Erkrankung aufhalten und die Lebensqualität des Tieres lange er-halten können. Sie sollten Ihren Hund deshalb regelmäßig vom Tierarzt untersuchen lassen – bei älteren Hunden z. B. im Rahmen eines jährlichen Senioren-Checks. Da aber niemand Ihren Hund so gut kennt wie Sie und Ihnen Veränderungen folglich auch als erstes auffallen, zahlt es sich aus, die ersten Anzeichen einer Arthrose beim Hund zu kennen.

Diese Fragen können Ihnen dabei helfen, die Gelenkgesundheit Ihres Hundes im Blick zu behalten:
• Geht Ihr Hund nicht mehr so gerne spazieren?
• Hat er Probleme aufzustehen oder sich abzulegen?
• Bemerken Sie in letzter Zeit häufiger, dass Ihrem Hund das Treppensteigen schwerfällt?
• Scheint Ihr Hund nach längerem Liegen zuerst etwas steif zu sein und braucht er länger, bis er sich „eingelaufen“ hat?
• Haben Sie beobachtet, dass er beim Laufen in der Hinterhand schwankt?
• Reagiert Ihr Vierbeiner schmerzempfindlich, wenn Sie bestimmte Muskeln oder Gelenke berühren?
• Hat Ihr Hund Probleme das Bein zu heben, sich hinter dem Ohr zu kratzen und / oder sich zu wälzen?

Der Arthrose-Check unter www.vetepedia.de/gesundheitsthemen/hund/bewegungsapparat/arthrose-check/
ist eine gute Hilfestellung, um auf Symptome einer chronischen Gelenkerkrankung bei Ihrem Hund aufmerksam zu werden.

Schmerzen lindern, Lebensqualität erhalten  
Wenn Sie eine oder mehrere dieser Auffälligkeiten bei Ihrem Vierbeiner bemerken, sollten Sie diese zeitnah von einem Tierarzt abklären lassen. Denn je früher eine Arthrose erkannt und behandelt wird, desto besser sind die Therapie-Aussichten. Hierfür stehen verschiedene Optionen zur Verfügung, die individuell an den Patienten angepasst werden sollten – immer mit dem Ziel, Schmerzen zuverlässig zu lindern, die Lebensqualität zu verbessern und den Krank-heitsverlauf zu verlangsamen. Ein wichtiger Teil der Arthrose-Therapie ist die Gewichtskontrolle, denn Übergewicht belastet die Gelenke zusätzlich. Auch Chiropraktik oder Physiotherapie kann das Therapiekonzept beinhalten. Seit langem hat sich außerdem der Einsatz biologi-scher Tierarzneimittel bewährt: Diese enthalten verschiedene Einzelsubstanzen, die ihre Wirkung gleichzeitig an verschiedenen Stellen im Körper entfalten. Die kombinierten Inhaltsstoffe wie Arnika, Beinwell oder Schwefel (z. B. in Zeel ad us. vet.) verfügen über entzündungshemmende, schmerzstillende sowie knorpelschützende Eigenschaften. Bei akuten schmerzhaften Arthrose-Schüben empfiehlt sich eine unterstützende Gabe von biologischen Tierarzneimitteln mit schmerzlindernden, entzündungshemmenden und abschwellenden Inhaltsstoffen, die klassisch zur Behandlung akuter Entzündungen eingesetzt werden (z. B. Traumeel ad us. vet.). Biologische Tierarzneimittel sind sehr gut verträglich und mit anderen Arzneimitteln kombinierbar – Ihr Tierarzt berät Sie hierzu gerne. 

Weitere Informationen rund um die Hundegesundheit finden Sie unter www.vetepedia.de

Biologische Heilmittel Heel GmbH

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