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Preisträger „Helping Vets 2020“ prämiert

Dreimal herausragendes Engagement im Tierschutz 

Die Corona-Pandemie hält die Welt in Atem und beeinträchtigt das Leben aller Menschen. Aber auch Tiere bleiben von den Auswirkungen nicht unberührt. So ist zum Beispiel die Anzahl von Tieren, die aus Tierheimen geholt wurden und so ein neues Zuhause gefunden haben, seit Beginn der Pandemie deutlich angestiegen. In Zeiten, in denen sich Menschen nicht in der gewohnten Art und Weise begegnen können, wird vielen wohl erst bewusst, welchen Wert die Begegnung zwischen Mensch und Tier hat. Dieser eigentlich positive Trend hat jedoch auch eine Kehrseite: Experten befürchten, dass einige der neuen Tierbesitzer sich diesen Entschluss zu leicht gemacht haben und erst nach und nach merken, dass sich ein Tier nicht mit ihren normalen Lebensumständen vereinbaren lässt. So könnten in den nächsten Wochen und Monaten viele Tiere wieder in die Tierheime abgegeben werden. Aber nicht nur hier ist das persönliche Engagement von Tierschützern in Form von Zeit, Geld und Hingabe gefragt. Helping Vets hat es sich daher zur Aufgabe gemacht eben solche Menschen, Projekte und Institutionen, die Herausragendes für den Tierschutz leisten, zu unterstützen. Auf die drei Preisträger von Helping Vets 2020 trifft das ganz besonders zu. Sie wurden im Rahmen einer Live-Video-Pressekonferenz am 14. Oktober 2020 durch Heel Vet prämiert. 

Die von Heel Veterinär ins Leben gerufene Helping Vets fand in diesem Jahr bereits zum achten Mal statt – „Pandemie-geschuldet“ erstmals als Live-Video-Veranstaltung. Die drei Preisträger, die zu Beginn der Veranstaltung ausgezeichnet wurden, erhielten jeweils 2.000 Euro Preisgeld für ihre besonderen Leistungen für das Wohlergehen von Tieren. Im Anschluss an die Ehrung der Preisträger referierte Tierärztin und Pferdeexpertin Tina Wassing, Ahaus, über das Thema „Gesundheitsmanagement in Tiergruppen“.

 

Helping Vets 2020 – das sind die Preisträger     

Ausgezeichnet wurde die Tierhilfe Fünfseenland e.V. mit Sitz in München, vertreten durch die 1. Vorsitzende Sophie von Boeckmann und die 2. Vorsitzende Mira Hertle. Der Verein vermittelt unter anderem Schulkindern den richtigen Umgang mit Hunden und schult sie darin, Signale und Körperspra­che von Hunden besser zu verstehen. Zum Abschluss der kostenlosen Seminare wird den jungen „Tierhaltern von morgen“ ein „Hundeführerschein“ ausgehändigt. Des Weiteren ist der als ge­meinnützig anerkannte Verein Anlaufstelle für Menschen, die sich vor der Anschaffung eines Tieres informieren möchten oder auch für Tierhalter, die akute Probleme mit ihrem Vierbeiner haben. Weiterhin zählt zur Vereinstätigkeit die Vermittlung von Tieren, die Betreuung schwer­kranker Tiere in der eigenen Auffangstation, die Mitbetreuung des bundes­weiten Tiernotrufs, die Verfolgung von illegalem Welpenhandel sowie die Kostenübernahme tierärztlicher Versor­gung von kranken und verletzten Tieren. (www.tierhilfe-fuenfseen­land.com)

Ausgezeichnet wurde die Greifvogelauffang- und Pflegestation von Tierarzt und Falkner Dr. Rainer Hussong und seinem Vater Hans Kurt Hussong, ebenfalls Falkner, in Fürth. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, verletzte Greifvögel und Eulen aufzunehmen, die beispielsweise bei Jagdflügen mit Hindernissen wie Fensterscheiben, Zäunen oder Windschutzscheiben kollidiert sind. Die Vögel – z. B. Turmfalken, Mäusebussarde, Sperber, Habichte und Käuze – werden tierärztlich untersucht, medizinisch versorgt und in der Regel stationär gepflegt. Etwa die Hälfte der Tiere kann anschließend wieder in die freie Wildbahn entlassen werden. Die anderen finden in der Station ein langfristiges Zuhause und können als Ammen für Jungvögel oder auch für die Zucht zur Wiederauswilderung der Nachkommen dienen. Für die Zukunft wünscht sich der Tierarzt, zeitnah einen Unterstützer mit Herzblut zu finden, der selbst Falkner ist und seinen fast 80jährigen Vater entlastet sowie das Weiterbestehen der Auffangstation sicherstellt. (www.greifvogel-auffangstation.de)

Ausgezeichnet wurde der Tierschutzverein Speyer und Umgebung e.V., vertreten durch die 1. Vorsitzende Patrycja Schwarz und den 2. Vorstand Uwe Grimm. Der Verein ist mit dem Tierheim Speyer seit Ende der 1950er Jahren auf einem Gelände von etwa 5.000 qm beheimatet und bietet 20 Hunden, 40 Katzen und 25 Kleintieren Platz. Von den baulich schwierigen Umständen lassen sich die engagierten Mitarbeiter nicht entmutigen: Nur im Haupthaus gibt es einen Wasseranschluss, daher muss das zur Reinigung und Versorgung der Tiere benötigte Wasser mit Gießkannen und Eimern über weite Strecken herantransportiert werden. Die Mittel des Tierheims, das sich über Spenden, Mitgliedschaften, Patenschaften und Zuschüsse finanziert, sind sehr knapp. Deshalb ist das Team über jede Hand dankbar, die anpackt und das Tierheim ehrenamtlich unterstützt – sei es durch Geld- und Sachspenden oder aber durch direkte Hilfe vor Ort. Freiwillige Helfer, die Katzen streicheln oder mit den Hunden spazieren gehen, sind jederzeit willkommen. (www.tierheim-speyer.de)

Tierschutz heißt auch, Krankheiten vorzubeugen 
Wenn mehrere Tiere zusammenkommen – beispielsweise in Mehrhunde- oder Mehrkatzen-Haushalten, bei Pferdegruppen auf der Weide, bei Hundetreffen auf der Auslaufwiese oder in Hundeschulen – steht die Prävention von Infektionen, Stress und Verletzungen im Fokus des Gesundheitsmanagements. Neben den gängigen Hygienemaßnahmen und einer ausgewoge-nen Fütterung spielen eine artgerechte Umgebung, intakte soziale Beziehungen, gesunde Ar-beitsbedingungen, selbstbestimmte Bewegung und ausreichende Ruhephasen für die Gesun-derhaltung eine entscheidende Rolle, betonte Tierärztin Tina Wassing in ihrem Vortrag im Rahmen der Preisverleihung. Ein intaktes Immunsystem ist besonders entscheidend, wenn neue Tiere in eine Tiergruppe aufgenommen werden, aber auch bei Stresssituationen, bei-spielsweise durch längere Transporte oder Sportevents. In all diesen Fällen kann das Immun-system vorbeugend unterstützt werden. Bewährt haben sich beispielsweise biologische Tier-arzneimittel mit den Inhaltstoffen Weiße Schwalbenwurz und Schwefel wie z. B. in Engystol ad us. vet. enthalten.
Auch Verletzungen lassen sich trotz bester Vorbereitung in Tiergruppen nicht immer gänzlich verhindern. Das Ziel bei jeglicher Verletzung – auch bei kleineren und oberflächlichen – ist es, die Entzündung so schnell wie möglich zu reduzieren und damit die Heilung zu unterstützen. Tierhalter oder Tierpfleger sind daher oft gefragt, erste Hilfe zu leisten. Biologische Tierarzneimittel, wie z.B. Traumeel ad us. vet. (mit Inhaltsstoffen wie z. B. Arnika oder Calendula) sollten daher in keiner Tierapotheke fehlen.

Tierschutz auch zukünftig wichtig 
„Der Tierschutz war und ist für Heel Veterinär ein besonders großes Anliegen“, so Fabian Pochmann, Leiter Marketing & Vertrieb Heel Veterinär im Rahmen der Preisverleihung. „Die diesjährigen Preisträger, deren Auswahl uns bei der großen Anzahl an tollen Bewerbungen auch dieses Jahr wieder schwergefallen ist, zeigen“, so Pochmann weiter, „wie wichtig Menschen sind, die sich in diesem Bereich engagieren. Und deshalb wird sich Heel Veterinär auch weiterhin für das Tierwohl einsetzen. Wir freuen uns schon heute auf die Helping Vets 2021.“

Sind Sie in einem gemeinnützigen Tierschutzprojekt tätig, das sich in Deutschland durch Nachhaltigkeit, Vorbildwirkung und soziales Engagement für Mensch und Tier auszeichnet und Unterstützung benötigt? Dann bewerben Sie sich schon jetzt für die Helping Vets 2021. 

Weitere Informationen zu den Helping Vets erhalten Sie unter https://www.vetepedia.de/helping-vets/aktion/

Biologische Heilmittel Heel GmbH

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