Vetepedia Logo

 

Stabile Abwehr schützt vor Infekten      

Das stärkt das Immunsystem unserer Haustiere

Der beste Schutz vor Infektionserkrankungen ist ein starkes Immunsystem – dieser Grundsatz gilt für unsere Vierbeiner nicht weniger als für uns. Denn ist die körpereigene Abwehr geschwächt, können Erreger wie Viren, Bakterien oder Pilze leichter in den Organismus eindringen und dort Krankheiten verursachen. Zum Schutz und zur Erhaltung der Gesundheit unserer Vierbeiner können wir aber beitragen. An erster Stelle steht hierbei die Stärkung des Immunsystems.

Auch wenn Infektionserkrankungen, vor allem im Bereich der Atemwege, gerade in den kalten Monaten Hochkonjunktur haben, befinden sich krankheitserregende Keime häufig in unserer Umwelt. Folglich ist eine Infektion jederzeit möglich – insbesondere dann, wenn das Immunsystem geschwächt ist und den angreifenden Erregern kein Paroli bieten kann. Umso wichtiger ist es, die Abwehrkräfte zu stärken. Denn mit einem stabilen Immunsystem ist der Organismus unserer Vierbeiner grundsätzlich gut gerüstet, um sich gegen Keime zur Wehr zu setzen.

Gut geschützt dank eines starken Immunsystems
Die Immunabwehr besteht aus zwei Säulen: Das angeborene Immunsystem ist zwar unspezifisch – also nicht gegen einen ganz bestimmten Erreger gerichtet - kann jedoch sehr schnell reagieren. Sobald krankheitserregende Keime in den Körper eindringen, bildet ein Verbund aus verschiedenen Zelltypen im Blut und Gewebe sowie ein System aus verschiedenen Enzymen, die erste Barriere der Immunabwehr. Viele Erreger können hierdurch bereits unschädlich gemacht werden. Gelingt dies nicht tritt die zweite Säule, das erworbene Immunsystem auf den Plan: Diese spezifische Immunantwort ist weniger reaktionsschnell, besitzt dafür aber eine deutlich höhere „Treffsicherheit“. Möglich machen das u.a. sogenannte Gedächtniszellen, die in der Lage sind, sich an Erreger zu „erinnern“, mit denen sie bereits einmal in Kontakt gekommen sind.  Bei einer erneuten Infektion können spezifische Antikörper gegen die entsprechenden Erreger ausgebildet werden, um diese schnell und effizient unschädlich zu machen.

Das beeinträchtigt die Abwehr     
Ein gut funktionierendes, stabiles Immunsystem ist also die wichtigste Voraussetzung für unsere Vierbeiner, um sich vor Infekten zu schützen. Verschiedene Faktoren können das körpereigene Abwehrsystem jedoch auch schwächen. Hierzu zählen etwa Erkrankungen wie Allergien, Infektionen oder chronische Geschehen, Stress, mangelhafte Haltungsbedingungen (z. B. zu wenig Auslauf, zu kurze Ruhephasen) und mangelhafte Fütterung. Auch manche Arzneimittel können vor allem bei langfristigem Einsatz das Immunsystem beeinträchtigen. Zudem muss das Immunsystem bei sehr jungen Tieren erst noch reifen und lernen und lässt bei sehr alten Tieren in der Reaktionsfähigkeit nach.

Immunsystem stärken, Infekten trotzen                                                                                    
Um das Immunsystem unserer Vierbeiner und damit deren Gesundheit zu fördern ist es folglich essentiell, abwehrschwächende Faktore zu kennen und möglichst zu beseitigen. Die Behandlung vorliegender Erkrankungen, die Vermeidung von Stress, eine Optimierung der Haltungsbedingungen sowie eine bedarfsgerechte Fütterung bilden die Grundpfeiler einer intakten Immunabwehr. Zudem kann es sinnvoll sein, die Abwehrkräfte schonend und effektiv zu unterstützen – insbesondere dann, wenn ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht, etwa zu Zeiten des kraftraubenden Fellwechsels, bei älteren, kranken oder geschwächten Tieren sowie beim vermehrten Auftreten von Infektionserkrankungen (wie beispielsweise Zwingerhusten oder Katzenschnupfen) in der näheren Umgebung. Bewährt haben sich hierfür biologische Tierarzneimittel mit den Inhaltstoffen Weiße Schwalbenwurz und Schwefel wie z.B. in Engystol ad us. vet. Enthalten. Aufgrund der immunstimulierenden, antiviralen sowie schleimlösenden Eigenschaften dieser Wirkstoffe eignet sich das gut verträgliche Tierarzneimittel nicht nur zur vorbeugenden Unterstützung des Immunsystems, sondern kann auch bei der Behandlung von Atemwegserkrankungen gute Dienste leisten – sowohl einzeln als auch kombiniert mit anderen Arzneimitteln.

Gut zu wissen

Medikamente für Tiere müssen laut europäischem Arzneimittelgesetz auch als solche gekennzeichnet sein. Präparate mit dem Zusatz „ad us. vet.“, lateinisch für „ad usum veterinarium“, sind Arzneimittel „zum tierarzneilichen Gebrauch“ und damit speziell für Tiere registriert oder zugelassen.

Der Kontakt zu kranken Artgenossen sollte zudem unbedingt vermieden werden – dies gilt selbstverständlich auch dann, wenn das eigene Tier erkrankt ist.   

Bitte beachten: Da Atemwegserkrankungen bei Tieren schnell in ein chronisches Stadium übergehen können, sollten Sie möglichst früh bei ersten Anzeichen einer Krankheit Ihren Tierarzt aufsuchen, damit dieser entsprechend der Diagnose eine geeignete Behandlung einleiten kann.

 

Weitere Informationen zur Gesundheit von Tieren finden Sie auf www.vetepedia.de.

Biologische Heilmittel Heel GmbH

Material komplett herunterladen (zip)

Das Material enthält den o.a. Publikumspressetext sowie das nebenstehende Bildmaterial in Druckqualität, das für redaktionelle Zwecke unter Angabe des Bildnachweises "Foto: Biologische Heilmittel Heel GmbH" kostenlos verwendet werden kann.

Zurück...