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Ekzem ade! So helfen Sie Ihrem Pferd durch die Mücken-Saison

Die Schattenseite des Sommers   

Grüne Wiesen, ausgedehnte Ausritte und Sonne bis in die Abendstunden – für Pferd und Halter könnte der Sommer so schön sein! Wären da nicht die kleinen Blutsauger in der Luft, die zur großen Qual für unsere Vierbeiner werden können: Das Sommerekzem, eine allergische Reaktion auf den Speichel bestimmter Stechmücken, geht mit starkem Juckreiz einher. Damit stellt es nicht nur eine Belastung für das Pferd dar, sondern kann in schlimmen Fällen sogar schwere Hautinfektionen nach sich ziehen. Eine gründliche Vorbeugung und eine rechtzeitig eingeleitete Behandlung sind daher maßgeblich für eine entspannte Sommerzeit. 

So unscheinbar Gnitzen und Kriebelmücken auch aussehen, so sehr hat es ihr Stich in sich! Bevorzugt im Bereich senkrechter Behaarung wie an Schweifrübe, Bauchnaht oder Hüfthöcker stechen die Insekten zu und lösen mit ihrem Speichel eine allergische Reaktion beim Pferd aus. Diese äußert sich optisch zunächst nur durch unscheinbare, gerötete Pusteln, die allerdings mit einem starken Juckreiz einhergehen können. Um diesen zu lindern, beginnt das Pferd, die betroffenen Stellen zu scheuern – meist an rauen Oberflächen wie Zäunen oder Baumrinden. Als Folge der mechanischen Reibung nimmt das Fell schnell Schaden, es bricht ab oder fällt stellenweise sogar aus. Viel schwerwiegender sind aber oftmals die Schäden an der Haut: Offene, nässende Wunden, die sich entzünden, bluten und eitern, sind leider keine Seltenheit.

Grundsätzlich kann das Sommerekzem bei jedem Pferd auftreten. Durch genetische Veranlagung sind u.a. Islandpferde, Shetlandponys, Haflinger aber häufiger betroffen. Auch Stress, falsche Ernährung und Bewegungsmangel scheinen das Risiko eines Sommerekzems zu erhöhen. Um das Pferd gesund durch die Mücken-Saison zu bringen, sind deshalb gute Haltungsbedingungen Voraussetzung. Es gibt aber noch einige weitere Maßnahmen, die unsere Pferde vor Stichen bewahren und damit die Entstehung des Ekzems vermeiden oder dessen Schweregrad zumindest eindämmen können:

  • Ausritte und Weidengänge wenn möglich nur tagsüber oder bei windigem Wetter.
  • Windstille, wasserreiche Gebiete meiden. 
  • Abends und nachts empfiehlt sich die Aufstallung der Pferde.
  • Ekzemer-Decken schützen vor Stichen, da die Insekten das feinmaschige Kunstfaser-Gewebe nicht durchdringen können.
  • Ebenfalls hilfreich können sogenannte Repellentien sein: Die speziellen Vergrämungsmittel wehren Insekten durch ihren Geruch ab.

Sollte das Pferd – aller vorbeugenden Maßnahmen zum Trotz – ein Ekzem entwickeln, ist schnelles Handeln gefragt, damit es gar nicht erst zum Teufelskreis aus Juckreiz und Scheuern kommt. Erstes Ziel der Behandlung ist deshalb, den Juckreiz zu lindern und die Regeneration der angegriffenen Haut zu unterstützen. Für eine entsprechende Intensiv-Pflege empfindlicher und strapazierter Tierhaut bietet die cortison- und antibiotikafreie Pflegelinie Ichtho Vet® von Heel Vet ein umfangreiches Produktsortiment. Alle Produkte enthalten helles sulfoniertes Schieferöl – ein Naturstoff, der sich besonders in der therapiebegleitenden Intensiv-Pflege von Hauterkrankungen bewährt hat und die Hautregeneration unterstützt.

Mit dem Ichtho Vet Shampoo lassen sich Fell und Haut von Allergenen reinigen und Krusten, Schuppen und Schmutz schonend entfernen. Das Ichtho Vet Sommer & Fessel-Gel wurde speziell für feuchte Hautirritationen und Juckreiz entwickelt. Das Gel beruhigt die Haut, lindert den Juckreiz und unterstützt die natürliche Hautregeneration. Zudem hat es aufgrund seines Eigengeruchs einen gewissen mückenabwehrenden Effekt.   

Weitere Informationen zum Sommerekzem und weiteren Hauterkrankungen beim Pferd finden Sie unter www.vetepedia.de/gesundheitsthemen/pferd/haut/

Biologische Heilmittel Heel GmbH

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