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Wenn der Hund plötzlich lahmt: So reagieren Sie richtig!

Erste Hilfe bei stumpfen Traumata

Was tun, wenn der Vierbeiner plötzlich humpelt oder sein Bein nachzieht? Vor dieser Frage steht jeder Hundehalter früher oder später einmal, denn leider reicht oftmals schon ein falscher Tritt oder ein übermütiger Sprung des Hundes, um eine Zerrung, Prellung oder Stauchung zu verursachen. Diese als stumpfe Traumata bezeichneten Verletzungen sollten Sie als Halter in jedem Fall ernst nehmen: Nicht nur starke Schmerzen, sondern auch Folgeschäden können derartige Verletzungen mit sich bringen, wenn der Heilungsprozess nicht optimal verläuft. Für Sie als Hundehalter ist es daher wichtig zu wissen, wie Sie im Falle eines akuten Traumas richtig reagieren und Ihrem Hund bestmöglich helfen können.

Wenn der Vierbeiner plötzlich lahmt, ist meist ein stumpfes Trauma, wie z.B. eine Prellung, Stauchung oder Zerrung, die Ursache. Entscheidend ist dann, schnell und richtig zu reagieren. Denn auch ein zunächst unscheinbar erscheinendes Trauma löst im Organismus einen komplexen Entzündungsprozess aus, der sich durch Erwärmung, Rötung und Schwellung des betroffenen Bereichs sowie durch Schmerzen und Bewegungseinschränkungen bemerkbar macht. Auch wenn diese Symptome negativ erscheinen,  schaffen sie gleichzeitig die Voraussetzungen für den Heilungsverlauf. Manchmal kann  es allerdings zu einer überschießenden Entzündungsreaktion kommen, die das Abheilen der Verletzung verzögern oder sogar verhindern kann. Die Folgen: Starker Schmerz, Schwellung und Bewegungseinschränkungen, die sich schlimmstenfalls zu einem chronischen Geschehen entwickeln können. Umso wichtiger ist es, jedes Trauma ernst zu nehmen und schnell zu handeln.

Erste Hilfe bei stumpfen Traumata

Gliedmaße ruhigstellen: Brechen Sie jegliche Aktivität sofort ab, wenn Ihr Hund lahmt oder ein Bein nachzieht und achten Sie darauf, dass Ihr Hund das verletzte Bein nicht weiter belastet.

Kühlen: Sofern keine offene Wunde vorliegt, empfiehlt es sich, die verletzte Stelle so schnell wie möglich zu kühlen – etwa mit einem feuchten Tuch. Wenn Sie ein Kühlpad verwenden, dieses bitte niemals direkt auf die betroffene Stelle auflegen, sondern in ein Küchenhandtuch einschlagen, um die Haut vor Unterkühlung zu schützen.

Tierarzt aufsuchen: Lahmt Ihr Hund auch nach der Erstversorgung noch stark, sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen. Dieser kann mittels einer gründlichen Lahmheitsuntersuchung und gegebenenfalls anhand von bildgebenden Verfahren wie Ultraschall oder einer Röntgenuntersuchung eine genaue Diagnose der Verletzung stellen und eine entsprechende Therapie einleiten.

Gut zu wissen!

Bei der Therapie von leichten bis mittelschweren Traumata können biologische Arzneimittel gute Dienste leisten und den Heilungsverlauf optimal fördern. Fragen Sie Ihren Tierarzt nach den therapeutischen Möglichkeiten mit biologischen Tierarzneimitteln.

Weitere Informationen rund um den Bewegungsapparat von Hunden finden Sie unter www.vetepedia.de/gesundheitsthemen/hund/bewegungsapparat/

Biologische Heilmittel Heel GmbH

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