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Hund tobt im Sand.
Der Hund erschnüffelt die neue Umgebung.

Mit dem Hund auf Reisen

So gelingt der entspannte Urlaub mit dem Vierbeiner

Urlaub ohne Hund? Unvorstellbar! Zumindest für die 98 Prozent der knapp 1.000 Hundebesitzer, die bei einer Umfrage des Online-Portals Stadthunde.com angaben, ihren Vierbeiner mit in den Urlaub zu nehmen. Das eindeutige Ergebnis dürfte wohl keinen Tierliebhaber überraschen. Dennoch will eine Reise mit Hund gut geplant sein. Denn damit es dem Vierbeiner unterwegs und am Reiseziel an nichts fehlt – seien es Medikamente, der EU-Heimtierausweis oder wichtige Impfungen – sollte der Halter im Vorfeld das Reisegepäck inklusive Apotheke genau planen. Außerdem ist es hilfreich, sich gründlich über die Anforderungen der Anreise und über die Bedingungen für das Tier am Zielort zu informieren. Denn eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete.

Was in keinem Reisegepäck fehlen sollte

Für die Reise ins Ausland muss der Hund mit einem Chip elektronisch gekennzeichnet sein und der gültige und vollständige EU-Heimtierausweis mitgeführt werden. Informieren Sie sich frühzeitig über die Voraussetzungen für die Einreise mit Hund – Tollwutschutz etwa ist überall Pflicht. Besprechen Sie auch mit Ihrem Tierarzt, welche Impfungen, Zeckenmittel oder Wurmkuren evtl. noch verabreicht werden müssen. Auch an Leine, Halsband und Maulkorb sollte immer gedacht werden, da vor allem in öffentlichen Verkehrsmitteln in vielen Ländern Leinen- und Maulkorbpflicht herrscht. Neun von zehn befragten Hundehaltern packen neben einem Wasser- und Futternapf auch das gewohnte Futter in ausreichender Menge ein. Dies ist sinnvoll, um Verdauungsbeschwerden durch ungewohnte Nahrung zu vermeiden. Da der Transport sowie eine fremde Umgebung bei vielen Hunden Stress auslösen können, helfen vertraute Gegenstände wie ein Lieblingsspielzeug oder eine Kuscheldecke, den Hund zu beruhigen. Aus gleichem Grund sollte, wenn möglich, auch der Hundekorb mit in den Urlaub genommen werden. Biologische Arzneimittel können dem Reise-Stress schon vorbeugend sanft entgegenwirken und das Immunsystem des Hundes außerdem stärken.

Reiseapotheke - Ein unverzichtbarer Helfer auf Reisen

Auch wenn sie hoffentlich gar nicht erst geöffnet werden muss – eine Reiseapotheke für den Hund sollte ebenfalls immer dabei sein, wenn Vierbeiner und Halter zusammen auf Reisen gehen. Entweder können „fertige“ Reiseapotheken direkt erworben werden oder aber Sie stellen sich Ihre Reiseapotheke selbst zusammen. In jedem Fall sollten Sie an ein Medikament gegen Durchfall und Erbrechen denken, da gerade im Ausland Verdauungsstörungen ein häufiges Problem darstellen können. Ebenfalls empfehlenswert ist es, ein Schmerzmittel und ein leichtes Beruhigungsmittel mitzunehmen.

Mit einem Wund-Desinfektionsspray, einer Wundsalbe sowie Verbandsmaterial lassen sich leichtere Verletzungen wie Schürfwunden oder rissige Pfoten gut verarzten, eine Pinzette hilft, kleine Fremdkörper aus Wunden zu entfernen. Bei akuten Traumata wie Prellungen oder Verstauchungen dagegen helfen biologische Arzneimittel, das Entzündungsgeschehen effektiv zu regulieren und den Heilungsprozess zu fördern. Auch ein Schutz vor Parasiten darf in der Reiseapotheke nicht fehlen: Abhängig von der Reiseregion sind Antiparasitenmittel wie ein Spezialhalsband oder Spot-on-Präparate gegen Flöhe, Zecken und Mücken empfehlenswert, zur Sicherheit außerdem Zeckenzange und Flohkamm. Benötigt der Hund regelmäßig Medikamente, müssen diese unbedingt in einer ausreichenden Menge mitgeführt werden.

Außerdem ist es ratsam, sich bereits vorab über einen Tierarzt am Urlaubsort zu informieren – diese Vorsorge treffen laut Umfrage zwei von drei Hundehaltern.  

Strand-Urlaub

Wer mit seinem Vierbeiner einen Urlaub am Meer verbringt, sollte sich über Strände informieren, an denen das Mitführen von Hunden gestattet ist. Kotbeutel gehören in jedem Fall mit ins Strandgepäck, genau wie ausreichend Wasser und ein Trinknapf. Am Strand ist Schatten unabdingbar. Zeigt der Hund erste Anzeichen von Schwäche, Kreislaufproblemen oder Überhitzung, muss der Strandbesuch unverzüglich abgebrochen werden und der Hund in eine kühle Umgebung gebracht werden. 

Das Bad im Meer setzt eine gute körperliche Konstitution voraus: Leidet der Hund unter einer akuten Erkrankung, Kreislaufschwäche oder Herzerkrankung, ist Schwimmen nicht empfehlenswert. Im besten Fall wird vor der Reise mit Hund die körperliche Verfassung des Tieres vom Tierarzt untersucht und beurteilt. Ein Hund sollte nur unter Aufsicht und ohne Geschirr oder Halsband ins Wasser gehen. Nach dem Baden ist eine gründliche Dusche mit Süßwasser Pflicht, um Haut und Fell von Salzrückständen zu befreien.

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Nähere Informationen zur Reise mit Hund finden Sie auf www.vetepedia.de/hund/reisen/

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