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Husten beim Pferd – ein stabiles Immunsystem beugt vor

Husten beim Pferd ist gerade bei feuchtem und kaltem Winterwetter ein häufiges Krankheitsbild. Der Grund dafür liegt nahe: Bei geschwächter Immunabwehr, verursacht z.B. durch Vorerkrankungen, Stress oder auch extreme Wetterverhältnisse, haben schädliche Mikroorganismen ein leichtes Spiel und können Entzündungen der Bronchialschleimhäute auslösen. Sollte Ihr Pferd husten, sollten Sie es dem Tierarzt vorstellen. Denn ein rasches Einschreiten ist wichtig um einen chronischen Verlauf zu verhindern.

Ursachen

Geschwächte Immunabwehr begünstigt Infekte
Die Pferdelunge ist ein komplexes Organ und transportiert mit jedem Atemzug zwischen 6 und 8 Liter Luft in das Gewebe – und damit auch sämtliche, in der Luft enthaltenen Mikroorganismen. Ein intaktes und stabiles Immunsystem kann die Krankheitserreger problemlos unschädlich machen. Ist die Abwehr jedoch geschwächt, sind die Tiere besonders anfällig für Infektionen und Entzündungen der Bronchialschleimhäute. Diese behindern zudem den Selbstreinigungsmechanismus der Atemorgane: Bei gesunden Tieren werden von den feinen Flimmerhärchen der Atemwege Schadstoffe aus der Atemluft gefiltert und zusammen mit dem produzierten Schleim wieder in Richtung Nase transportiert, um dann ausgehustet werden zu können. Durch eine Entzündung der Atemwege wird die Schleimproduktion angeregt und der Schleim wird zähflüssiger. Kann dieser nicht mehr ausreichend ausgeworfen werden, ist die Atmung erschwert.

Ursachen erkennen und vermeiden
Obwohl Atemwegserkrankungen beim Pferd häufig im Winter auftreten, können auch andere Faktoren deren Entstehung begünstigen: Dazu gehören Boxenhaltung bei zu geringer Frischluftzirkulation, Stress oder Bewegungsmangel. Häufig nicht bedacht wird außerdem, dass auch Heu oder Einstreu Infektionen verursachen können: Bei nicht-ordnungsgemäßer Lagerung entstehen darin leicht Schimmelsporen, die die Infektanfälligkeit der Tiere erhöhen können.

Gut zu wissen!

Eine artgerechte Haltung des Pferdes sowie eine korrekte Lagerung des Futters und der Einstreu können dazu beitragen, Infekten der Atemwege vorzubeugen.

Anzeichen einer Infektion

Husten beim Pferd: Erstes Anzeichen einer Infektion
Eine Reizung oder Infektion der Atemwege äußert sich beim Pferd zunächst durch gelegentliches Husten, der besonders zu Beginn einer Belastungssituation auftritt. Nasenausfluss und eine geminderte Leistungsfähigkeit können ebenfalls auf eine sich entwickelnde Erkrankung hindeuten. Sobald Sie derartige Symptome bei Ihrem Pferd beobachten, sollten Sie Ihren Tierarzt konsultieren. Da eine akute Bronchitis unbehandelt in ein chronisches Stadium übergehen kann, sind eine frühe Diagnose und ein rascher Behandlungsbeginn für die schnelle Genesung des Tieres wichtig.

Therapie

Vorbeugen und Behandeln mit biologischer Therapie
Zur Stärkung der Abwehrkräfte, zur Vorbeugung von Infektionen, aber auch zur Behandlung leichter Formen von Atemwegserkrankungen kann der Einsatz biologischer Arzneimittel sinnvoll sein. Beginnt das Pferd zu husten oder steht eine Stress-Situation bevor, fragen Sie Ihren Tierarzt nach den Möglichkeiten der biologischen Arzneimittel von Heel.