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Diagnose und Therapie des Katzschnupfens

Der Tierarzt kann meist schon aufgrund der typischen Symptome einen Katzenschnupfen erkennen. Mittels eines Abstrichs der Schleimhäute von Maul, Augen und Nase kann er sowohl eine eindeutige Diagnose stellen als auch die vorliegenden Bakterien genau bestimmen. Ein Bluttest gibt Aufschluss über den ursächlichen Virustyp. Mit diesen Ergebnissen kann der Tierarzt eine gezielte Behandlung einleiten.

Dabei richtet sich die Behandlung des Katzenschnupfens vor allem nach den auftretenden Symptomen. Die Gabe eines Antibiotikums soll Sekundärinfektionen mit Bakterien verhindern oder, bei bereits erfolgter Infektion, die Bakterien bekämpfen. Zur Therapie der eigentlichen Erkrankung verabreicht der Tierarzt in der Regel Antikörper, sogenannte Immunglobuline. Zusätzlich ist eine Stärkung der Immunabwehr sinnvoll, beispielsweise durch Vitaminpräparate oder durch biologische Arzneimittel. Fragen Sie Ihren Tierarzt nach den Möglichkeiten der biologischen Therapie!

Katzenhalter sollten regelmäßig Nase und Augen des Tieres von Ausfluss befreien. Wenn die Katze nicht mehr selbstständig frisst, wird eine Fütterung mit Futterpaste durch den Tierhalter notwendig. Freilaufende Katzen dürfen keinesfalls die Wohnung verlassen, bis die Erkrankung ausgeheilt ist.