Chronische Nierenerkrankung (CNE) der Katze

Dank hochwertiger Futtermittel, guter Pflege und medizinischer Versorgung ist die Lebenserwartung von Hauskatzen deutlich gestiegen: 15 Jahre und mehr sind keine Seltenheit. Mit steigendem Lebensalter nimmt jedoch auch die Gefahr von Alterserkrankungen zu. Bei Katzen besonders häufig ist die chronische Nierenerkrankung, kurz CNE: Geschätzt leiden rund 30 % der Katzen über 15 Jahren an der CNE (1). 

Da die Nierenfunktion im Laufe der Erkrankung immer weiter abnimmt, sind eine frühe Diagnose sowie ein rascher Behandlungsbeginn entscheidend, um das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen und die Lebensqualität der Katze so lange wie möglich zu erhalten. 

Krankheitsbild

Die chronische Nierenerkrankung ist eine unheilbare und fortschreitende Krankheit, bei der die Nierenfunktion immer weiter abnimmt.

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Klassifizierung

Die chronische Nierenerkrankung wird üblicherweise nach dem IRIS-Staging in vier Stadien eingeteilt. 

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Symptome

Die CNE ist eine tückische Erkrankung. Zum einen verläuft diese oft stufenartig: Auf lange stabile Phasen folgen plötzliche Verschlechterungen des Gesundheitszustandes.

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Untersuchung

Beim Verdacht auf eine chronische Nierenerkrankung erfolgt zunächst eine gründliche Anamnese und Allgemeinuntersuchung durch den Tierarzt. 

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Therapie

Die CNE ist eine nicht heilbare Erkrankung. Die Therapiemaßnahmen zielen deshalb darauf ab, das Fortschreiten der CNE zu verlangsamen und die Lebensqualität der Katze so lange wie möglich zu erhalten. 

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Vorsorge

Da zerstörtes Nierengewebe nicht ersetzt werden kann, ist die CNE nicht heilbar. Je früher die Erkrankung jedoch erkannt und behandelt wird, desto höher stehen die Chancen, dass der Vierbeiner noch lange ein gutes Leben führen kann. 

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1. Geddes et al., 2013