Erste Hilfe: Was tun, wenn der Hund humpelt?

Schnell ist es passiert: Ihr Hund, der gerade noch gerannt oder mit anderen Hunden herumgetollt ist, bricht seinen Lauf jaulend und zitternd abrupt ab. Zieht er danach beim Laufen sein Bein nach oder hoch, leidet er auf jeden Fall unter Schmerzen. Die Ursachen für ein akutes Trauma sind meist ein Stoß, Sturz oder Schlag. Schnelle Hilfe ist angezeigt.

Wie Sie helfen können:

  • Gliedmaße ruhigstellen. Brechen Sie jegliche Aktivität ab, wenn Sie gerade mit dem Hund unterwegs sind. Wichtig ist, dass die betroffene Stelle sofort ruhig gestellt wird und Ihr Hund das verletzte Bein nicht weiter belastet. Kleine Hunde sollten Sie am besten tragen.
  • Kühlen. Die verletzte Stelle mit einem nassen Tuch oder Kühlpad kühlen, sofern keine offene Wunde vorliegt. Vorsicht: Wickeln Sie das Kühlpad immer vorher in ein Küchenhandtuch ein, damit die Haut nicht unterkühlt oder geschädigt wird.
  • Tierarzt aufsuchen. Wenn Ihr Hund weiterhin stark lahmt, leidet er unter großen Schmerzen. Tasten Sie – natürlich ganz vorsichtig – das betroffene Bein ab. Wenn Sie die Ursache von außen nicht sehen können oder das Bein bzw. die Pfote stark geschwollen ist, sollten Sie dringend zum Tierarzt gehen.
    Grundsätzlich gilt: Wenn Sie sich unsicher fühlen, gehen Sie lieber einmal zu viel zum Tierarzt!
Gut zu wissen!

Eine frühzeitige Behandlung des Traumas beugt Folgeschäden und einer dauerhaften Bewegungseinschränkung vor!

Weitere Informationen zu Symptomen sowie zur Entstehung und Behandlung von Traumata finden Sie in unserer Info-Broschüre.