Biologische Arzneimittel

Mit dem Hund ins Ausland reisen

Reise mit Hund ins Ausland – was ist zu beachten?

Von ungewohntem Klima bis hin zur Maulkorbpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln – was gilt es im Urlaub mit Hund im Ausland alles zu bedenken? Vetepedia hat die wichtigsten Grundregeln für Hundehalter zusammengefasst.

Vorbereitende Maßnahmen

Je nachdem, wohin die Reise mit Hund ins Ausland geht, ist es sinnvoll und empfehlenswert, den Hund im Vorfeld gegen bekannte Krankheiten und Erreger am Reiseort impfen zu lassen. Daher empfiehlt sich vor der Reise ein Besuch beim Tierarzt. Hier kann der Tierarzt auch hilfreiche Tipps für die Reiseapotheke aussprechen.

Gut zu wissen!

Auch biologische Arzneimittel können bei Reisen ins Ausland wertvolle Dienste leisten. Ihr Tierarzt berät Sie gerne dazu!

Gerade bei Reisen in südliche Länder leiden Hunde oftmals unter Verdauungsstörungen mit Durchfall und Erbrechen. Um dies zu vermeiden, sollten Hundehalter darauf achten, dass ihr Vierbeiner keinerlei rohes Fleisch, etwa auf der Straße, zu sich nimmt. Auch das Füttern von Speiseresten ist tabu. In Ländern mit keimbelastetem Leitungswasser sollte der Hund sein Wasser abgepackt aus Flaschen erhalten. Heiße Temperaturen führen beim Hund schnell zu Überhitzung. Deshalb sollte bei der Reise mit dem Hund ins Ausland die Mittagszeit unbedingt im Schatten oder im geschlossenen, temperierten Raum verbracht und das Spazierengehen auf den frühen Morgen oder den Abend gelegt werden. 

Strand-Urlaub

Wer mit seinem Vierbeiner einen Urlaub am Meer verbringt, sollte sich schon im Vorfeld über Strände informieren, an denen das Mitführen von Hunden gestattet ist. Kotbeutel gehören in jedem Fall mit ins Strandgepäck, genau wie ausreichend Wasser und ein Trinknapf. Am Strand sollten Hundehalter unbedingt für genügend Schatten sorgen. Zeigt der Hund erste Anzeichen von Schwäche, Kreislaufproblemen oder Überhitzung, sollte der Strandbesuch unverzüglich abgebrochen werden und der Hund in einen kühlen Raum gebracht werden. 

Das Bad im Meer setzt eine gute körperliche Konstitution voraus: Leidet der Hund unter einer akuten Erkrankung, Kreislaufschwäche oder Herzerkrankung, ist Schwimmen nicht das Optimale. Im besten Fall wird vor der Reise mit Hund ins Ausland die körperliche Verfassung des Tieres vom Tierarzt untersucht und beurteilt. Ein Hund sollte nur unter Aufsicht und ohne Geschirr oder Halsband ins Wasser gehen. Nach dem Baden ist eine gründliche Dusche mit Süßwasser Pflicht für den Vierbeiner, um Haut und Fell von Salzrückständen zu befreien.

Gesetzliche Bestimmungen

Alle Hunde, die ins Ausland reisen, müssen mit einem Chip elektronisch gekennzeichnet und identifizierbar sein. Des Weiteren müssen Hundehalter bei der Reise mit Hund ins Ausland den vollständig ausgefüllten und gültigen EU-Heimtierausweis ihres Vierbeiners mitführen. Auch ein gültiger Tollwutschutz ist Pflicht. 

Je nach Reiseland gelten für das Mitführen von Hunden in der Öffentlichkeit spezielle Regeln. So ist es fast überall im Ausland Plicht, den Hund an der Leine zu führen. In Portugal gilt außerdem die Maulkorbpflicht. Dies ist bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel in vielen Ländern ebenfalls erforderlich. Um empfindlichen Geldbußen zu entgehen, sollten sich Hundehalter deshalb bereits im Vorfeld genau über die gesetzlichen Bestimmungen für die Reise mit Hund ins Ausland – sowohl am Reiseziel als auch in den Durchreiseländern - informieren.