Biologische Arzneimittel

Durchfall und Erbrechen

Hund neben leerem Fressnapf: Durchfall und Erbrechen beim Hund

Oft ist es schon nach kurzer Zeit durchgestanden: Die Ursachen für Durchfall oder Erbrechen beim Hund sind meist harmlos und lassen sich leicht behandeln. In einigen Fällen hängen akute Magen-Darm-Beschwerden mit dem Futter zusammen. Auslöser sind beispielsweise eine Futterumstellung oder das hastige Herunterschlingen von Futter. Und besonders verfressene Hunde machen weder vor verdorbenen Lebensmitteln noch Müll halt – mit unangenehmen Folgen für das Verdauungssystem. Weitere Gründe für Durchfall oder Erbrechen können Wurmbefall, Infektionen mit Bakterien oder Viren sowie Vergiftungen sein. Psychische Faktoren, wie Stress oder Aufregung, können ebenfalls eine Rolle spielen.

Gut zu wissen!

Durchfall und Erbrechen sind keine eigenständigen Krankheiten. Sie treten bei fast jeder leichten bis schweren Verdauungsstörung oder Magen-Darm-Erkrankung als Begleiterscheinung auf.

Nicht immer verläuft die Magen-Darm-Erkrankung ohne Komplikationen. In schweren Fällen leiden die Tiere unter starkem und unkontrollierbarem Durchfall oder Erbrechen. Manchmal setzt der Hund blutigen Kot ab. Von einem chronischen Geschehen spricht man, wenn die Beschwerden wiederkehren und länger als zwei Wochen anhalten. Oft bleibt es dann nicht nur beim Durchfall und Erbrechen: In der Folge leiden die Tiere z. B. unter Blähungen, Appetitlosigkeit sowie krampfartigen Bauchschmerzen und magern ab. Bei chronischen Erkrankungen sind Fütterungseinflüsse weniger relevant – Ausnahmen sind Futtermittelallergien oder -unverträglichkeiten. Häufiger kommen Entzündungen von Magen (Gastritis) oder Darm (Enteritis) als Ursache in Frage.

Gut zu wissen!

Vermissen Sie vielleicht einen Gegenstand? Wenn Ihr Hund ständig würgt oder erbricht und dabei keinen (bzw. kaum) Kot absetzt, muss auch an Fremdkörper wie Spielzeug, Stöckchen, Strümpfe etc. gedacht werden. Verschluckte Fremdkörper können schlimmstenfalls zum Darmverschluss führen.

Gehen Sie deshalb sofort zum Tierarzt!

Der Tierarzt kann nach gründlicher Untersuchung einschätzen, wie schwerwiegend die Erkrankung ist und welche therapeutischen Maßnahmen nötig sind. Bei leichtem Durchfall oder Erbrechen reichen oft schon diätetische Maßnahmen und viel Ruhe. Bei drohender Austrocknung bekommt der Hund eine Elektrolyt-Infusion, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen.

Wichtig ist: Durchfall und Erbrechen sollten niemals unterschätzt werden. Auch wenn viele Magen-Darm-Probleme nur kurzfristig auftauchen und schnell wieder abklingen: Schwerer Durchfall und starkes Erbrechen können für den Hund lebensbedrohlich sein!

Gut zu wissen!

Bei länger anhaltendem Durchfall oder Erbrechen kann Ihr Hund aufgrund des hohen Flüssigkeitsverlusts austrocknen (Dehydrierung). Deshalb sollten Sie in schweren Fällen sofort, ansonsten spätestens nach 24 Stunden, einen Tierarzt aufsuchen.

Vorsicht: Gehen Sie mit einem kranken Welpen immer so schnell wie möglich zum Tierarzt! Junge Hunde dehydrieren aufgrund ihres kleinen Körpers schneller.

Bei langanhaltenden Beschwerden, wie z. B. bei der chronischen Gastritis, ist eine effektive und gut verträgliche Therapieoption gefragt. Eine gute Wahl sind dann die biologischen Kombinationspräparate von Heel, die genau auf das Krankheitsbild abgestimmt werden können.
Liegen zudem Ursachen wie z. B. infektiöse Grundkrankheiten oder Haltungs-/Fütterungsfehler vor, müssen diese ebenfalls behandelt bzw. behoben werden.

Fragen Sie Ihren Tierarzt!