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Cocker Spaniel mit Schal
Thema des Monats Symptome, die auf einen Infekt deuten

Diese Symptome deuten auf einen Infekt beim Hund hin

Abgeschlagenheit und erhöhtes Ruhe- bzw. Schlafbedürfnis

Eine Infektion und deren Symptome schwächen den Körper und auch das Immunsystem fordert Kraft bei seinem Kampf gegen die Erkrankung. Schläft der Hund also ungewöhnlich viel und ist nur schwer zu Aktivität zu motivieren, kann dies auf einen Infekt hindeuten. 

Berührungsempfindlichkeit

Reagiert der Vierbeiner ungewohnt ablehnend auf Berührung und meidet es, gestreichelt zu werden, kann dies Anzeichen einer Erkrankung sein. Die Reaktion kann durch ein allgemeines Unwohlsein oder auch durch Schmerzen verursacht werden. 

Nasenausfluss und häufiges Niesen       

Übermäßiger Nasenausfluss beim Hund sowie vermehrtes Niesen können auf eine Entzündung der Nasenschleimhaut aber auch auf andere Erkrankungen hindeuten. Im Falle einer bakteriellen Infektion ist der Ausfluss häufig trüb und gelb bzw. grünlich. Zeigt der Hund keine weiteren Symptome, könnte aber z.B. auch ein Fremdkörper in der Nase die Ursache sein. Generell ist geboten bei unklarem, länger anhaltendem oder auch bei blutigem Nasenausfluss den Tierarzt aufzusuchen! 

Fieber

Hunde haben in der Regel eine Körpertemperatur von etwa 37,5 bis 39 Grad Celsius. Ab einer Temperatur von 40°C hat der Hund Fieber, ab einer Temperatur von 41 °C kann es lebensbedrohlich werden. Bei einer Temperatur über 39,5 °C sollte ein Tierarzt aufgesucht werden!


Husten

Für Husten kommen beim Hund generell mehrere Ursachen in Frage, etwa zu schnelles Fressen, eine Herzerkrankung und in seltenen Fällen auch ein verschluckter Fremdkörper. Aber auch Infektionen der oberen Atemwege äußern sich durch Husten, der in einer trockenen oder feuchten Form auftreten kann – letzteres häufig von flüssigem oder schleimigen Auswurf begleitet. Im Falle einer Infektionserkrankung treten meist auch tränende Augen und Nasenausfluss auf. Die Infektionserkrankung Zwingerhusten zeichnet sich durch einen bellenden, trockenen und teils krampfartigen Husten aus, der sich durch leichten Druck auf die Luftröhre auslösen lässt.          
Ein anhaltender Husten sollte von einem Tierarzt abgeklärt werden.

Verstärkter Tränenfluss     

Eine übermäßige Befeuchtung der Augen kann Symptom einer viralen oder bakteriellen Infektion sein. Auch eine Bindehautentzündung geht mit verstärktem Tränenfluss einher. Ist diese bakteriell, hat das Sekret eine gelblich-graue Farbe. Eine Bindehautentzündung macht sich außerdem durch deutlich gerötete Bindehäute sowie geschwollene, juckende Augen bemerkbar. Sie sollte immer durch den Tierarzt behandelt werden, um eine Schädigung der Hornhaut zu verhindern. Weitere Ursachen für tränende Augen können Allergien sowie eine Reizung des Auges bzw. der Hornhaut durch einen Fremdkörper sein – in diesem Fall ist meist nur ein Auge von der Problematik betroffen.

Fressunlust, Übelkeit und Erbrechen      

Fieber und Entzündungsprozesse führen häufig zu Appetitlosigkeit beim Hund. Wenn dieser nicht wie gewohnt frisst, ist es also empfehlenswert, die Körpertemperatur zu messen. Außerdem kann es in Folge eines Infektes auch zu Magen-Darm-Beschwerden kommen. Übelkeit, Erbrechen, zum Teil auch Durchfall können als Symptom auftreten und sollten genau beobachtet und je nach Schwere und Dauer unbedingt vom Tierarzt abgeklärt werden.


Bitte beachten
: Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr Tier an einer Infektion leiden könnte, sollten Sie möglichst früh bei den ersten Anzeichen Ihren Tierarzt aufsuchen, damit dieser entsprechend der Diagnose eine geeignete Behandlung einleiten kann.



Biologische Tierarzneimittel
können bei der Behandlung von Infekten gute Dienste leisten. Zur Unterstützung des Immunsystems sowie zur Behandlung von Atemwegserkrankungen haben sich die Wirkstoffe Weiße Schwalbenwurz und Schwefel (z.B. in Engystol ad us. vet.) bewährt: Die Weiße Schwalbenwurz zeichnet sich durch immunstimulierende und entzündungshemmende Eigenschaften aus und hat zudem antivirale Effekte. Schwefel ist nicht nur für seine entzündungshemmende Wirkung bekannt, sondern fördert zudem die Schleimlösung. Ihr Tierarzt berät Sie gerne.

Weitere Informationen zum Immunsystem Hund.