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Erster St.GEORG TAG DES WISSENS in Marbach

Ein Highlight für alle Pferdenarren 

Pferdeinteressierten bot sich Ende Juni ein ganz besonderes Highlight: Auf dem Haupt- und Landgestüt Marbach fand der erste TAG DES WISSENS statt, eine Veranstaltung von St.GEORG in Kooperation mit Heel Vet und MeinPferd. Informieren, ausprobieren, diskutieren - auf dem Gestüt kamen Reiter und Pferdebegeisterte aus ganz Deutschland zusammen.

Fotocredit © Julia Waldenmaier, ST.GEORG Tag des Wissens

Buntes Programm auf dem Haupt- und Landgestüt

Von 10 bis 18 Uhr öffnete das Haupt- und Landgestüt Marbach seine Pforten zum ersten TAG DES WISSENS. Den  Besuchern wurde ein vielseitiges Programm rund ums Thema Pferd geboten. Neben zahlreichen Informationsständen und einem bunten Rahmenprogramm gab es diverse Workshops mit großen Namen des Pferdesports. Unter anderem zeigten Anabel und Klaus Balkenhol ihrem Publikum, dass ohne die Skala der Ausbildung nichts geht – egal ob im Freizeit- oder Spitzensport. Dass klassisches Reiten mit jeder Rasse funktioniert, bewies Anja Beran allen Teilnehmern ihres Workshops eindrucksvoll. Dr. Annette Wyrwoll gab unter dem Motto „Safety first! Tipps zur Sicherheit“ „Fall-Beispiele“ der besonderen Art.

Fotocredit © Julia Waldenmaier, ST.GEORG Tag des Wissens

Die Gesundheit im Fokus

Ein besonderes Highlight am TAG DES WISSENS war der Heel Vet-Expertentalk zum Thema „Lahmheiten ganzheitlich behandeln“. In der historische Reithalle des Gestüts diskutiertendazu vier renommierte Pferdespezialisten unterschiedlicher Profession: Die Pferdetierärztin und ehemalige Vielseitigkeitsreiterin Dr. Anette Wyrwoll, außerdem Anke Domberg, Tierärztin mit Schwerpunkt Naturheilkunde, Pferde-Osteopath Stefan Stammer sowie Hufschmied Hans-Peter Schmid beleuchteten das Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln – mit oftmals sehr ähnlichen Erfahrungswerten.

Bei der Frage nach bewährten Behandlungsmöglichkeiten unkomplizierter Lahmheiten ließ Moderator Jan Tönjes, Chefredakteur der St. Georg, alle vier Experten zu Wort kommen: Welche Therapieoptionen bietet die Schulmedizin? Wie wird aus ganzheitlicher Sicht verfahren? Welche Rolle nimmt der Hufschmied ein? Und wie kann der Chiropraktiker den Heilungsverlauf unterstützen? Am Ende waren sich alle Diskussionsteilnehmer einig: Die besten Erfolgschancen für einen schnellen und reibungslosen Heilungsverlauf liegen in der interdisziplinären Zusammenarbeit und Kommunikation „Dieser integrative Ansatz der unterschiedlichen Fachbereiche kommt in der Praxis aber leider immer noch zu kurz“, stellte Hufschmied Hans-Peter Schmid fest.

Biologische Therapie: Schonend aber effektiv  

Einigkeit unter den Experten herrschte auch bei der Frage nach dem Vorgehen bei einer Lahmheit. Grundvoraussetzung für jegliche Therapie ist die fundierte Diagnose. Erst auf dieser Basis kann entschieden werden ob ein operativer Eingriff nötig ist, welche Medikamente zum Einsatz kommen sollten, welche manuellen Therapien ggf. sinnvoll sind und ob ein spezieller Beschlag indiziert ist. Gerade bei der Behandlung von Lahmheiten durch Verletzungen und entzündliche Geschehen setzt Anke Domberg auf biologische TierArzneimittel. „Traumeel ad us. vet. zum Beispiel bewährt sich seit Langem in meiner täglichen Praxis“, berichtete die Tierärztin. Und konkretisierte: „Die gute Verträglichkeit, die schonende Wirkweise und die deutlich sichtbaren Ergebnisse sprechen für sich.“ Auch Frau Dr. Wyrwoll setzt biologische Arzneimittel (wie Traumeel und Zeel) regelmäßig ein – je nach Problematik alternativ oder kombiniert mit einer schulmedizinischen Behandlung. 

Fotocredit © Julia Waldenmaier, ST.GEORG Tag des Wissens